Die SPIEGEL-Dokumentation

Im SPIEGEL-Archiv sind rund hundert Millionen Textdokumente und fünf Millionen Bilder elektronisch, auf Mikrofilm und in Papierform abgelegt. Mehr als 300 Publikationen in 15 Sprachen werden regelmäßig ausgewertet. Damit ist die SPIEGEL-Dokumentation eines der größten Zeitungsarchive der Welt.

Bereits 1990 wurde mit der Einführung moderner Informationstechnologie begonnen. Eine auf die Bedürfnisse der Print- und Online-Redakteure zugeschnittene Datenbank ist an die Stelle des klassischen SPIEGEL-Archivs getreten. Jeder SPIEGEL-Redakteur kann – egal ob in Hamburg,
Berlin, Peking oder New York – von seinem Arbeitsplatz aus online auf das gesamte Archiv zugreifen.

Das historisch gewachsene Bildarchiv dokumentiert über 65 Jahre internationales politisches Zeitgeschehen. Was 1947 mit einem schlichten Fotokarton für die erste SPIEGEL-Ausgabe begann, ist mittlerweile zu einem umfassenden analogen Bestand angewachsen. Seit 2000 werden die Neuzugänge überwiegend digital archiviert. Bildredakteure greifen auf diese Fotos unmittelbar zu.

Den Redaktionen und Ressorts aller Objekte der SPIEGEL-Gruppe stehen 70 hochspezialisierte Dokumentationsjournalisten zur Seite, die sie bei der Recherche im SPIEGEL-Archiv, im Internet und in den Informationsdatenbanken der Welt unterstützen.

Neben Lektorat und Recherche ist das "fact checking", auch Verifikation genannt, Hauptaufgabe der Dokumentationsjournalisten. Dabei prüfen sie die redaktionellen Beiträge auf Plausibilität, verifizieren Fakten wie Namen, Daten und Zitate. Gleiches gilt für Bilder und Grafiken. Ein solchermaßen überprüfter und gegebenenfalls korrigierter Beitrag sichert den Qualitätsjournalismus im SPIEGEL.