Moderne Heftproduktion

Beim SPIEGEL werden alle Möglichkeiten modernster Computertechnik genutzt, um einen reibungslosen Produktionsablauf bei höchster Qualität zu sichern. Das Berliner Büro und eine Reihe weiterer Redaktionsvertretungen sind über das SPIEGEL-Netz direkt in die Produktion integriert. Für Redakteure auf Reisen und Redaktionsvertretungen im Ausland bestehen abgesicherte Einwahlmöglichkeiten für die Übertragung von Beiträgen oder die Archivrecherche.

Die Biildredaktion kann direkt auf das aktuelle digitale Bildmaterial der großen Nachrichtenagenturen zugreifen. Fotografen und Bildagenturen stellen ihr Angebot über das Internet bereit oder senden es über digitale Transportwege an die Bildredaktion. Der SPIEGEL-Verlag verfügt über eine eigene Produktionsabteilung für die digitale Reproduktion. Alle SPIEGEL-Titel und sämtliche redaktionelle Seiten werden komplett produziert und als digitale Endseiten direkt in die Druckereien übertragen.

Der SPIEGEL wird wöchentlich in einer Auflage von über 1 Millionen Exemplaren in den Prinovis-Druckereien in Itzehoe und Dresden im Rotationstiefdruckverfahren hergestellt. Um pünktlich und möglichst schnell am Kiosk und bei den Lesern zu sein, wird das Magazin jede Woche unter großem Zeitdruck produziert. Die gesamte Auflage muss in etwa 20 Stunden gedruckt und zu Heften verarbeitet werden. Das bedeutet: Pro Minute werden mehr als 900 Hefte gedruckt.

Ab Januar 2015 wird das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL vom Tiefdruck in den Offsetdruck wechseln und ab dann von Mohn Media in Gütersloh und Stark Druck in Pforzheim hergestellt.

Für die Herstellung des SPIEGEL wird ein leichtgewichtiges, gestrichenes Papier von 54 g/qm verwendet; für eine durchschnittliche Ausgabe werden knapp 350 Tonnen Papier benötigt. Die Qualität stellt ein Optimum an Helligkeit, Färbung und Opazität unter Berücksichtigung ökologischer Anforderungen dar. Der Umschlag des SPIEGEL wird auf einem höhergewichtigen, 115 g/qm schweren Papier gedruckt.