UniSPIEGEL – Mitten im Studentenleben
UniSPIEGEL heißt das Magazin für Studenten. Als es 1998 erstmalig erschien, sah die Hochschulwelt noch ganz anders aus: "Elite-Universität" war damals ein Schimpfwort, der Doktortitel ein makelloses Prädikat. Seither wurden in vielen Bundesländern Studiengebühren eingeführt und in den meisten alsbald wieder abgeschafft; vor allem durch die verkürzte Schulzeit drängeln sich inzwischen 2,5 Millionen angehende Akademiker an deutschen Hochschulen, statt mit Diplom oder Magister schließen sie mit dem Bachelor- oder Master-Zeugnis ab. Und der Skandal um das Doktorarbeitsplagiat des damaligen Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg hat die altehrwürdige Institution des Promovierens in Zeiten von Copy-and-Paste in Frage gestellt.
Das Studenten-Magazin des SPIEGEL hat diese Entwicklung über die Jahre journalistisch begleitet. Wichtig war und ist der Redaktion aber vor allem, das aufregende Lebensjahrzehnt zwischen 20 und 30 abzubilden, den Alltag, aber auch das Abseitige oder Einmalige. Dabei packt der UniSPIEGEL selbst sperrige Themen an: Wie kämpft sich ein Autist durch die Uni? Wieso leiden so viele Studenten an Depressionen und totaler Erschöpfung? Wie geht es einem jungen Menschen, der in Zeiten des Staatsterrors in Syrien studiert?
Da solche nachdenklichen Texte nicht ohne leichtfüßige Begleitung auskommen, werden sie flankiert von poppigeren Geschichten, Artikeln, die aktuelle Trends aufgreifen, ohne ihnen blind zu folgen. Im Gegenteil, wie das Mutterblatt versteht sich der UniSPIEGEL als zuverlässig kritischer Beobachter.
Differenziert und analytisch, zugleich mittendrin im Studentenleben – unter dieser Maßgabe stellt der UniSPIEGEL auch besonders attraktive Hochschulen im Ausland vor. Kolumnisten berichten über das Nachtleben in deutschen Uni-Städten und ihre Abenteuer in fernen Ländern, und SPIEGEL-Mitarbeiter besprechen für Studenten besonders interessante Bücher, Filme und CDs.
Auch der Wechsel von der Uni in den Beruf ist ein Dauerthema im UniSPIEGEL. Mit welchen Fächern habe ich gute Jobchancen? In welchen Branchen liegt die Zukunft? Wie bewerbe ich mich richtig? Wer den UniSPIEGEL regelmäßig liest, hat seine Karrieremöglichkeiten vor Augen, ohne zu trockener Ratgeberliteratur greifen zu müssen.
Der UniSPIEGEL positioniert sich als eigenständiges Produkt neben dem SPIEGEL und profitiert doch von dessen Stärken – zumal etliche Autoren für beide Blätter schreiben.
Der UniSPIEGEL, so das Selbstverständnis der Redaktion, weiß, was in den Köpfen der Generation zwischen 20 und 30 vorgeht; er weiß, was diese Generation berührt und umtreibt – aber er maßt sich nicht an, besser zu wissen, was Studenten zu denken haben. Die Mischung kommt an: Etwa 539 000 Leser (AWA 2012) nehmen jede Ausgabe zur Hand – der UniSPIEGEL ist damit das beliebteste Studenten-Magazin in Deutschland. Dazu kommt mit dem Ressort UniSPIEGEL bei SPIEGEL ONLINE das erfolgreichste deutsche Internet-Angebot für Studenten.
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