Aufbruch ins siebte Jahrzehnt
DER SPIEGEL 1947 bis 2008
Der SPIEGEL ist Deutschlands bedeutendstes und Europas auflagenstärkstes Nachrichten-Magazin. Er ist politisch unabhängig, niemandem – außer sich selbst und seinen Lesern – verpflichtet und steht keiner Partei oder wirtschaftlichen Gruppierung nahe. Das Themenspektrum des SPIEGEL reicht von Politik über Wirtschaft und Wissenschaft, Medizin und Technik, Kultur und Unterhaltung bis zu Medien, Gesellschaft und Sport.
Der SPIEGEL-Journalismus
Der SPIEGEL steht in Deutschland für investigativen Journalismus. Er zeichnet sich durch gründliche Recherche und verlässliche Qualität aus. Oft arbeiten vier, fünf oder mehr Redakteure und Korrespondenten an einer Story und decken bei ihren Recherchen Fakten und Daten auf. Dabei legen die Journalisten das Hauptaugenmerk auf politische und gesellschaftliche Ereignisse. Das Ergebnis ist ein Blatt mit viel Hintergrund, einer ausbalancierten Mischung von kurzen und langen Geschichten, Autorenstücken mit pointierten Stellungnahmen, großen Reportagen, Gesprächs- und Diskussionsforen und einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Titelthema.
Eine besondere Darstellungsform ist das SPIEGEL-Gespräch: Ausführlicher und kritischer als im herkömmlichen Interview diskutieren SPIEGEL-Redakteure dabei mit ihren Gesprächspartnern komplexe und kontroverse Sachverhalte. Stets wird der redigierte Text dem Gesprächspartner vor Veröffentlichung zur Genehmigung vorgelegt. Seit 1956 wurden insgesamt 3000 SPIEGEL-Gespräche veröffentlicht.
Mit diesem Konzept stellt sich der SPIEGEL dem Vergleich – redaktionell, am Kiosk und als Werbeträger. Und hat damit Erfolg: 2008 war der SPIEGEL im Verkaufssektor aktueller Wochenmagazine die Nummer eins, knapp vor dem „Stern“ und deutlich vor „Focus“.
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