manager magazin 5/2017: Rekordverdienst von T-Mobile Chef Legere

Vergütung für 2016 bei 45 Millionen Dollar / CEO Höttges will US-Geschäft ausbauen

John Legere (58), CEO von T-Mobile US, profitiert finanziell außerordentlich von den jüngsten Erfolgen seines Unternehmens. Legere soll 2016 insgesamt gut 45 Millionen US-Dollar erhalten haben, was sich aus Fixum, erfolgsabhängigem Bonus und Aktien zusammensetze, wie das manager magazin in seiner aktuellen Ausgabe berichtet (Erscheinungstermin: 28. April). Damit gehört er zu den am besten verdienenden amerikanischen Managern überhaupt – und liegt weit über den Vergütungen anderer Telekom-Topmanager. So erhielt Konzernchef Tim Höttges zuletzt 4,3 Millionen Euro. T-Mobile US ließ eine Anfrage zu Legeres Verdienst unbeantwortet.

T-Mobile US war in den letzten Jahren deutlich schneller gewachsen als seine Wettbewerber und konnte den Börsenwert auf gut 56 Milliarden US-Dollar steigern. Im anstehenden Fusionspoker auf dem US-Markt versetzt dies Höttges in eine vorteilhafte Ausgangsposition. Als für die Telekom attraktivste Option gilt eine Übernahme des Wettbewerbers Sprint, der sich im Besitz der japanischen Softbank befindet, heißt es in Aufsichtsratskreisen der Telekom. Das Bonner Unternehmen hält knapp 65 Prozent an T-Mobile US.  

Legere soll die Fusion managen und hat inzwischen eine Vertragsverlängerung erhalten. Gleichzeitig wurde seine fixe Jahresvergütung im März um 3,5 Millionen US-Dollar angehoben.


Autor: Philipp Alvares de Souza Soares
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Hamburg, 27. April 2017

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