70 Jahre DER SPIEGEL – 70 Jahre investigativer Journalismus: Am 4. Januar 1947 erschien die erste Ausgabe des deutschen Nachrichten-Magazins

Am 4. Januar 1947 erschien in Hannover die erste Ausgabe des SPIEGEL. Von der britischen Militärregierung nach dem Vorbild britischer und amerikanischer "News Magazines" initiiert, sollte das neue Blatt den Menschen im Nachkriegsdeutschland objektive Nachrichten vermitteln. Als Verleger und erster Chefredakteur entwickelte Rudolf Augstein ein Nachrichten-Magazin, das mit seinem unabhängigen Journalismus nur seinen Lesern verpflichtet war und vor keiner Autorität, nicht einmal vor einer befreundeten, kuschen sollte. Ein eiserner Grundsatz, der immer wieder zu Konflikten mit den Mächtigen führte und dem Magazin Titel wie "Schmierblatt" (Konrad Adenauer) oder "Scheißblatt" (Willy Brandt) einbrachte.

Entscheidend für den Erfolg des SPIEGEL war und ist die investigative Recherche. Immer wieder deckte die Redaktion Hintergründe auf und löste Affären und Skandale aus, mit häufig weitreichenden politischen Konsequenzen. Dieser publizistische Erfolg wurde begleitet von einer wirtschaftlich erfolgreichen Entwicklung. Kontinuierlich stieg die Auflage, und der SPIEGEL wurde zu einem der größten Nachrichten-Magazine Europas – eine stabile finanzielle Basis, die die Voraussetzung für die journalistische Unabhängigkeit war und ist.

Heute, siebzig Jahre nach der Gründung, nach 3650 SPIEGEL-Ausgaben mit 378 000 Artikeln, geschrieben von rund 2000 Redakteuren, verantwortet von 27 Chefredakteuren und verifiziert von 500 Dokumentaren, steht der SPIEGEL vor neuen Herausforderungen. Die fortschreitende Digitalisierung hat die Verlagsbranche grundlegend verändert, der Strukturwandel der Medien erschwert die Finanzierung des mit großem Aufwand produzierten Journalismus.

Der SPIEGEL-Verlag hat frühzeitig mit einem umfassenden Programm reagiert: Der mit der "SPIEGEL-Agenda 2018" begonnene Umbau schafft die Voraussetzungen für eine erfolgreiche publizistische und wirtschaftliche Entwicklung. "Es geht uns gemeinsam darum, die SPIEGEL-Gruppe als Heimat des investigativen politischen Journalismus zu stärken und sie gleichzeitig zu einem innovativen modernen Unternehmen zu verändern", sagt SPIEGEL-Geschäftsführer Thomas Hass. "Wir investieren in zahlreiche neue Produkte und sind als multimediales Haus hervorragend aufgestellt. Noch nie hat SPIEGEL-Journalismus so viele Leser erreicht wie heute: Woche für Woche entscheiden sich mehr als 13 Millionen Menschen für unsere Inhalte – auf Papier, im Internet, auf dem iPad oder dem Smartphone. Dass diese Zahl stetig wächst, belegt eindrucksvoll, dass die Medienmarke SPIEGEL mit ihrer unabhängigen und sorgfältigen Berichterstattung unverändert eine Instanz ist, die großes Vertrauen genießt."

Das ist bedeutsam in Zeiten, in denen viele Menschen den so genannten Leitmedien misstrauen und nicht glauben, dass diese ihrer Aufgabe gerecht werden, die Mächtigen zu kontrollieren.

"Es sind wichtige Zeiten für den SPIEGEL, es sind Zeiten, die den SPIEGEL brauchen. Lügner müssen Lügner genannt werden und Rassisten sind als das zu beschreiben, was sie sind", sagt Klaus Brinkbäumer, Chefredakteur des SPIEGEL. "Medien können und müssen nach wie vor recherchieren, was stimmt, und sagen, was ist. Wenn politischer Diskurs durch Demagogie ersetzt wird und wenn dann die Demagogie durch den politischen Prozess auch noch belohnt wird, gefährdet die Demokratie die eigenen Regeln und letztendlich sich selbst."

Investigative Recherchen verlangen heute immer öfter nach internationaler Zusammenarbeit, nach einem Austausch von Journalisten aus verschiedenen Ländern. Journalistische Netzwerke wie "European Investigative Collaborations" (EIC), das der SPIEGEL zusammen mit Redaktionen aus acht europäischen Ländern gegründet hat, ermöglichen eine grenzüberschreitende investigative Kooperation und bündeln die Zugänge zu vertraulichen Informationen.

"Diese und viele andere Maßnahmen sind Investitionen in die Zukunft, damit der SPIEGEL das von Rudolf Augstein begonnene Projekt Aufklärung weiter fortsetzen kann", so Klaus Brinkbäumer.

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die Aktivitäten des SPIEGEL im Jubiläumsjahr sowie Daten, Fakten und interessante Zahlen aus der 70-jährigen Geschichte des Nachrichten-Magazins.

Historische Fotos, aktuelle Porträts und weitere Informationen finden Sie zum Download unter:
http://www.spiegelgruppe.de/spiegelgruppe/home.nsf/Navigation/3F60DDA62008278EC125808B0037F174?OpenDocument


Hamburg, 28. Dezember 2016

SPIEGEL-Verlag
Kommunikation
Anja zum Hingst
Telefon: 040 3007-2320
E-Mail: anja.zum.hingst@spiegel.de



70 Jahre DER SPIEGEL – Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2017

Anfang 1947 brachte Rudolf Augstein die erste Ausgabe des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL heraus. Am 4. Januar 2017 wird der SPIEGEL 70 Jahre alt. Ein Ereignis, das der Hamburger Verlag zum Anlass nimmt für zahlreiche Aktivitäten im Jubiläumsjahr.

Redaktionen DER SPIEGEL, SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL TV

DER SPIEGEL widmet sich in mehreren Jubiläumsausgaben der Geschichte des Nachrichten-Magazins und seiner Bedeutung in der Gegenwart. Im Heft 1/2017 vom 30. Dezember 2016 beschäftigt sich die Redaktion mit prägenden Themen wie Umwelt, Terror, Utopien – Stoffe für Recherche und Berichterstattung, die in den vergangenen Jahrzehnten für den SPIEGEL und für diese Republik wichtig waren und in Zukunft nicht weniger wichtig sind.

Die Ausgabe 2/2017 vom 7. Januar 2017 erscheint mit einer DVD-Beigabe: Einem Film von SPIEGEL TV über 70 Jahre DER SPIEGEL. Die Autoren zeigen, wie dieses Magazin gemacht wird und wie sich investigativer Journalismus im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. In diesem Heft startet außerdem eine dreiteilige Serie mit Beiträgen zur SPIEGEL-Sprache, seinen Kritikern und seiner Wirkung in Politik und Gesellschaft.

SPIEGEL ONLINE startet am 4. Januar 2017, am Geburtstag, eine Sonderseite zum SPIEGEL-Jubiläum. Kern ist das Gewinnspiel "7 mal 10". In sieben Folgen werden den Nutzern jede Woche zehn Fragen präsentiert: Wer schickte dem SPIEGEL einen Revolver? Warum trug Redakteur Ulrich Schwarz stets eine Brechstange bei sich? Welche SPIEGEL-Ausgabe verkaufte sich seit 1947 am besten? Mitarbeiter des ganzen Hauses haben Anekdoten, Titelbilder und SPIEGEL-Gespräche zu einem Quiz zusammengetragen. Für SPIEGEL-Leser startet das Gewinnspiel bereits am 30. Dezember 2016 mit der Jubiläumsausgabe 1/2017. Über einen QR-Code im Heft sind die ersten zehn Fragen vor dem Start der Seite verfügbar.

Begleitet wird das Gewinnspiel von zahlreichen Beiträgen zur Geschichte des Nachrichten-Magazins aus sieben turbulenten Jahrzehnten. SPIEGEL ONLINE präsentiert eine Auswahl preisgekrönter Reportagen, die ab 1977 mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, ab 2005 mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnet wurden. In einer Interviewreihe berichten ehemalige Redaktionsmitglieder über die Gründungsphase des SPIEGEL. Eine Titelbild-Parade präsentiert eine Auswahl der besten SPIEGEL-Cover aus sieben Jahrzehnten.

Unternehmenskommunikation (Werbung und Veranstaltungen)

Die Jubiläumsausgaben des SPIEGEL (1/2017 und 2/2017) werden werblich begleitet in Print, Online, TV und Funk mit neuen Motiven aus der SPIEGEL-Markenkampagne unter dem Claim "Keine Angst vor der Wahrheit". Das Bruttowerbevolumen liegt bei rund 1,2 Millionen Euro.

Neben internen Veranstaltungen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SPIEGEL-Gruppe plant der Verlag Veranstaltungen für Leser und externe Gäste:

Empfang und Festakt im Hamburger Rathaus am 6. Januar 2017 auf Einladung des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz. Die Festrede hält Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen.

SPIEGEL-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer und SPIEGEL-ONLINE-Chefredakteurin Barbara Hans laden am 24. Januar 2017 zum Empfang in die neuen Räume der Berliner SPIEGEL-Redaktionen.

Alle Veranstaltungen der neuen Reihe DER SPIEGEL live stehen 2017 unter dem Motto des Jubiläumsjahres. Der Auftakt findet am 9. Januar 2017 im KörberForum zum Thema "Pressefreiheit in Gefahr" statt. Klaus Brinkbäumer und Britta Sandberg, Leiterin des SPIEGEL-Auslandsressorts, diskutieren mit renommierten Journalisten aus Russland, der Türkei und den USA.

Vertriebsmarketing

Der SPIEGEL-Verlag wird das Jubiläum für umfangreiche Marketingmaßnahmen im Einzelverkauf und Abonnement nutzen. Unterschiedliche Aktionen im Presseeinzelhandel, auf analogen und digitalen Kommunikationswegen sowie in der Publikumswerbung thematisieren den 70. Geburtstag des Nachrichten-Magazins. Das Jubiläum ist gleichzeitig Auftakt zu einem neuen systematischen Auftritt des SPIEGEL am POS, um die Sichtbarkeit im Handel zu erhöhen.

In Zusammenarbeit mit SPIEGEL ONLINE startet zu Beginn des Jubiläumsjahres ein mehrteiliges redaktionelles Gewinnspiel auf der Nachrichten-Site (siehe oben), verbunden mit verschiedenen Maßnahmen im Abo-Marketing.

Das Jubiläumsbuch im SPIEGEL-Buchverlag (DVA Sachbuch)

Zum ersten Mal zeichnet dieses Buch den Aufstieg des Nachrichten-Magazins nach, indem es die wichtigsten Scoops, Essays und Storys aus sieben Jahrzehnten dokumentiert oder kuratiert. So entsteht ein Spiegelbild von Weltgeschichte und deutscher Gesellschaft, wie es nur DER SPIEGEL liefern kann.

70. DER SPIEGEL 1947-2017
Herausgeber: Klaus Brinkbäumer
Redaktion: Hauke Janssen, Cordt Schnibben
Gestaltung: Jens Kuppi
DVA Deutsche Verlagsanstalt
Erscheint am 11. Januar 2017



Daten und Fakten zum deutschen Nachrichten-Magazin

Der erste SPIEGEL erschien am 4. Januar 1947, einem Samstag, in Hannover. Rudolf Augstein erhielt von der britischen Militärregierung die Verlegerlizenz und war der erste Chefredakteur und Herausgeber des neuen Nachrichten-Magazins.

In den folgenden sieben Jahrzehnten hat sich der SPIEGEL zu Deutschlands bedeutendstem und auflagenstärkstem Nachrichten-Magazin entwickelt. Er ist politisch unabhängig, nur sich selbst und seinen Lesern verpflichtet und steht keiner Partei oder wirtschaftlichen Gruppierung nahe.

Die SPIEGEL-Affäre im Jahr 1962 war das wohl wichtigste Ereignis in der Geschichte des Magazins. Unter dem Vorwand, der SPIEGEL habe mit seiner Titelgeschichte "Bedingt abwehrbereit" (Ausgabe 41/1962) über das Nato-Manöver "Fallex" Landesverrat begangen, besetzte die Polizei die Redaktions- und Verlagsräume. Rudolf Augstein und mehrere Redakteure wurden festgenommen und bis zu 103 Tage in Untersuchungshaft gehalten. Die Vorwürfe der Bundesanwaltschaft erwiesen sich als haltlos. Verteidigungsminister Franz Josef Strauß, tief in die Affäre verstrickt, musste zurücktreten.

1974 überließ Rudolf Augstein seinen Mitarbeitern die Hälfte des Unternehmens. Seitdem sind sie über die Mitarbeiter KG, der sie als Stille Gesellschafter angehören, am Unternehmen beteiligt. Mitverantwortung, Mitentscheidung und ein Anspruch auf die Hälfte des ausgeschütteten Gewinns prägen seither die Arbeitsbedingungen und das Klima im Haus.

Der SPIEGEL steht für investigativen Journalismus. Er zeichnet sich durch gründliche Recherche und eine verlässliche Qualität aus. Immer wieder hat die Redaktion Affären und Skandale publik gemacht – mit einschneidenden politischen und wirtschaftlichen Konsequenzen: Vom Vorwurf, Bonn sei nur durch Bestechung von Abgeordneten zur vorläufigen Hauptstadt der BRD gewählt worden (1950), über den Skandal um die Parteispendenaffäre um den Flick-Konzern (1981-1987), die "Neue Heimat" (1982), den Versuch der Kohl-Regierung, durch den "Großen Lauschangriff" die Pressefreiheit zu beschneiden (1998), sowie der Parteispendenskandal um die "schwarzen Kassen" der CDU (1999) bis zu den Spähaktionen des amerikanischen Geheimdienstes NSA (2015) und aktuell: Football Leaks – die Enthüllungen über das Milliardengeschäft Fußball.

Die investigative Leistung und der hohe Qualitätsanspruch zahlen sich aus. Laut Media-Tenor war der SPIEGEL im Jahr 2015 mit 1384 Nennungen das meistzitierte Medium in Deutschland.

In der Redaktion in Hamburg, sieben inländischen und 18 ausländischen Redaktionsvertretungen recherchieren, schreiben und redigieren rund 245 Journalisten und produzieren jede Woche ein Nachrichten-Magazin, das in 142 Länder geliefert wird. Die verkaufte Auflage des SPIEGEL liegt zurzeit bei 789.062 Exemplaren (IVW III/2016, inkl. E-Paper). 6,44 Millionen Leser erreicht jede Ausgabe (MA 2016 II). Mit 29,6 Prozent hat der SPIEGEL die höchste Reichweite aller Titel in der LAE (Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung 2016).

Insgesamt wurde die Marke SPIEGEL noch nie von so vielen Menschen genutzt. DER SPIEGEL erreicht zusammen mit SPIEGEL ONLINE jede Woche über 13 Millionen Menschen: auf Papier, im Internet und mobil (b4p 2016I; Basis: Deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahre).

Die Marke SPIEGEL ist auch in den sozialen Netzwerken stark vertreten. Das Social-Media-Team betreut für SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE über 2,4 Millionen Fans auf mehreren Facebook-Seiten und rund 219 000 Follower auf Google Plus, postet ausgewählte Beiträge sowie Wissenswertes aus dem Web und gibt Einblicke in die Redaktionsarbeit. Über 5,5 Millionen User folgen SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE auf diversen Twitter-Kanälen.

Die SPIEGEL-Dokumentation unterhält eines der größten Pressearchive Europas. In diesem Archiv sind über 105 Millionen Textdokumente und sieben Millionen Bilder elektronisch abgelegt. Mehr als 300 Publikationen in 15 Sprachen werden regelmäßig ausgewertet. Den Redaktionen stehen 70 spezialisierte Dokumentationsjournalisten zur Seite, die sie bei der Recherche unterstützen. Neben Lektorat und Recherche ist das "fact checking" ihre Hauptaufgabe.

Neben der gedruckten Ausgabe erscheint der SPIEGEL seit 2010 auch als digitale Version mit allen Heftinhalten, ergänzt um multimediale Inhalte. Ende 2015 wurde die App neu konzipiert. Sie erhielt ein neues Layout und ein responsives Design und ist als App auf iOS und Android für Tablets und Smartphones sowie als browserbasierte App als Desktop-Version verfügbar.

Weitere Publikationen sind hinzugekommen: SPIEGEL GESCHICHTE, SPIEGEL WISSEN, SPIEGEL CHRONIK, LITERATUR SPIEGEL, UNI SPIEGEL und "Dein SPIEGEL". Mit SPIEGEL BIOGRAFIE, SPIEGEL EDITION GESCHICHTE und SPIEGEL SPEZIAL wurde in den letzten Monaten das Titel-Angebot erweitert. Im Frühjahr 2017 wird SPIEGEL CLASSIC auf den Markt gebracht.

Der SPIEGEL hat mit Partnern, darunter "El Mundo" (Spanien), "L'Espresso" (Italien), "Politiken" (Dänemark), das Europäische Recherche-Netzwerk "European Investigative Collaborations" (EIC) gegründet, in dem Stoffe gemeinsam recherchiert und veröffentlicht werden. Aktuell erscheinen Geschichten auf der Basis von Daten der Enthüllungsplattform Football Leaks über das Milliardengeschäft Fußball.

Das manager magazin bietet seit über vierzig Jahren Wirtschaft aus erster Hand. Die erste Ausgabe des monatlichen Wirtschaftsmagazins erschien am 1. November 1971.

Harvard Business Manager ist ein Magazin für praxisnahe Managementthemen. Am 1. April 1979 erschien die erste Ausgabe.

SPIEGEL TV ist seit 1988 auf Sendung und war die erste deutsche Medienmarke im privaten Fernsehen.

SPIEGEL ONLINE ging am 25. Oktober 1994 online, einen Tag vor der "Time". Damit war DER SPIEGEL das weltweit erste Nachrichten-Magazin im Internet.



Zahlen aus 70 Jahren SPIEGEL-Geschichte

1
Reichsmark kostete die erste Ausgabe des SPIEGEL vom 4. Januar 1947. Aufgrund der knappen Papierzuteilungen, die nur für eine Startauflage von 15.000 Heften ausreichten, wurden auf dem Schwarzmarkt bis zu 15 Reichsmark gezahlt.

70
Jahre DER SPEGEL: das waren 3650 SPIEGEL-Ausgaben, 378 000 Artikel, verfasst von rund 2000 Redakteuren, verantwortet von 27 Chefredakteuren, verifiziert von 500 Dokumentaren.

128
Minuten pro Ausgabe liest ein SPIEGEL-Leser durchschnittlich den SPIEGEL (Quelle: Copytest September 2016), 6656 Minuten im Jahr.

142
Länder gibt es weltweit, in denen der SPIEGEL gelesen wird.

344
SPIEGEL-ONLINE-Zitate wurden 2015 in anderen Medien verwendet (Quelle: Media Tenor).

1384
SPIEGEL-Zitate wurden 2015 in anderen Medien verwendet (Quelle: Media Tenor).

8996
Kilogramm Draht wurde 2015 für die Heftung der rund 51 Millionen Hefte verarbeitet.

17 366
Leserbriefe erreichten die SPIEGEL-Redaktion 2015 – mehr als 1400 im Monat.

1 446 325
Exemplare verkaufte der SPIEGEL von der Ausgabe 38/2001 "Terror-Angriff" zu den Ereignissen am 11. September, das bestverkaufte Heft des Nachrichten-Magazins. Allein 894 095 Exemplare wurden im Einzelverkauf über den Handel abgesetzt.

2 960 596
Kilogramm betrug das Gewicht aller gedruckten Anzeigenseiten im Jahr 2015.

13 420 000
Personen nutzen SPIEGEL-Inhalte Woche für Woche gedruckt oder digital (Quelle: b4p 2016I).

17 470 000
Unique User besuchen SPIEGEL ONLINE pro Monat (Quelle: AGOF digital facts 2016-09, durchschnittlicher Monat; Juli, August, September 2016).

27 013 000
Leser erreicht der SPIEGEL im Jahr (Quelle: AWA 2016).

51 278 955
Exemplare wurden 2015 vom SPIEGEL mit einem Druckvolumen von 7 463 038 362 Seiten und einem Gewicht von 14 874 978 Kilogramm gedruckt.

222 740 267
Visits und 1 072 252 992 PageImpressions wurden auf SPIEGEL ONLINE gezählt (Quelle: IVW, November 2016, Gesamt).

112 332 918
Dokumente befinden sich im hauseigenen elektronischen Archivsystem Digas (Stand 22. Dezember 2016).


In 70 Jahren 15 SPIEGEL-Chefredakteure (ohne die 12 Stellvertreter)
Klaus Brinkbäumer: seit 1. Januar 2015
Wolfgang Büchner: 1. September 2013 bis 31. Dezember 2014
Georg Mascolo: 5. Februar 2008 bis 9. April 2013
Mathias Müller von Blumencron: 5. Februar 2008 bis 9. April 2013
Stefan Aust: 16. Dezember 1994 bis 5. Februar 2008
Wolfgang Kaden: 9. Juli 1991 bis 31. Oktober 1994
Hans Werner Kilz: 1. Januar 1990 bis 16. Dezember 1994
Werner Funk: 1. Februar 1986 bis 26. Juli 1991
Erich Böhme: 19. Februar 1973 bis 31. Dezember 1989
Günter Gaus: 1. April 1969 bis 31. März 1973
Leo Brawand: 15. November 1962 bis 11. Juli 1963
Claus Jacobi: 1. Januar 1962 bis 31. Dezember 1968
Johannes K. Engel: 1. Januar 1962 bis 21. September 1987
Hans Detlev Becker: 1. Januar 1959 bis 31. Dezember 1961
Rudolf Augstein: seit 1. Januar 1947; verstorben 7. November 2002


Erscheinungstage des SPIEGEL
Ab Heft 3/2015 am Samstag
Heft 1/1966 bis Heft 2/2015 am Montag
Heft 36/1950 bis Heft 52/1965 am Mittwoch
Heft 20/1949 bis Heft 35/1950 am Donnerstag
Heft 1/1947 bis Heft 19/1949 am Samstag

SPIEGEL-App für digitale Endgeräte
Ab Freitag, 18 Uhr, können Nutzer auf die digitale SPIEGEL-Ausgabe zugreifen


Die SPIEGEL-Gruppe
DER SPIEGEL: Erstausgabe 4. Januar 1947
manager magazin: Erstausgabe 1. November 1971
Harvard Business Manager: Erstausgabe 1. April 1979
SPIEGEL TV: Erstausstrahlung SPIEGEL TV MAGAZIN 8. Mai 1988
SPIEGEL ONLINE: online seit 25. Oktober 1994
DER SPIEGEL Chronik: Erstausgabe 17. Dezember 1997
UNI SPIEGEL: Erstausgabe 14. Dezember 1998
SPIEGEL GESCHICHTE: Erstausgabe 27. Januar 2009
SPIEGEL WISSEN: Erstausgabe 21. April 2009
"Dein SPIEGEL": Erstausgabe 1. September 2009
LITERATUR SPIEGEL: Erstausgabe 26. September 2015
SPIEGEL BIOGRAFIE: Erstausgabe 19. November 2015
SPIEGEL EDITION GESCHICHTE: Erstausgabe 10. Mai 2016