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45 Millionen Euro Vorschuss für deutschen Lehman-Insolvenzverwalter

Der Insolvenzverwalter für das Deutschland-Geschäft der Investmentbank Lehman Brothers, Michael Frege, hat 45,3 Millionen Euro als Honorarvorschuss erhalten.

Das berichtet manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin:
15. April). Das Amtsgericht habe den Vorschuss bewilligt, weil davon auszugehen
sei, dass das Honorar, das Frege und seinem Team von der Kanzlei CMS Hasche
Sigle für das seit November 2008 laufende Insolvenzverfahren zusteht, am Ende
mindestens diese Höhe erreichen werde, sagte ein Gerichtssprecher. Von der
zahlungsunfähigen Lehman Brothers Bankhaus AG fordern mehr als 400 Gläubiger
rund 38 Milliarden Euro.

Das Honorar übertrifft sogar das des Karstadt-Insolvenzverwalters Klaus Hubert
Görg, der für seine Arbeit bei dem Warenhauskonzern rund 38 Millionen Euro
bekommen hatte. Frege stammt aus einer Juristenfamilie, sein Großvater war der
erste Präsident des Bundesverwaltungsgerichts. Freges jüngerer Bruder Andreas
ist besser bekannt als Campino, Sänger der Punk-Band Die Toten Hosen.

Ansprechpartner:
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