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Achleitner sagt RWE ab

Der Allianz-Vorstand und designierte Oberaufseher der Deutschen Bank will nicht Aufsichtsratsvorsitzender des Essener Energiekonzerns werden

Paul Achleitner (55) steht für den Aufsichtsratsvorsitz bei RWE nicht mehr zur
Verfügung. Wie das manager magazin in seiner neuesten Ausgabe
(Erscheinungstermin: 23. Dezember) berichtet, habe der Allianz-Vorstand seinen
Verzicht auf diesen Posten gegenüber Aufsichtsratsmitgliedern des Essener
Energiekonzerns erklärt. Der jetzige Amtsinhaber Manfred Schneider (73), der
offiziell bis 2016 gewählt ist, wollte eigentlich 2013 abtreten. Als sein
natürlicher Nachfolger habe Achleitner gegolten, den sowohl die Kapital- als
auch die Arbeitnehmervertreter nach mm-Informationen akzeptiert hätten. Die
Begründung für Achleitners Verzicht: Er wolle sich zusätzlich zum künftigen
Chefkontrolleursposten bei der Deutschen Bank keinen zweiten Aufsichtsratsvorsitz
aufbürden. Achleitner wacht, neben RWE, noch als einfaches Mitglied über die
Konzerne Bayer, Henkel und Daimler.

Klar scheint hingegen, wer neuer Finanzvorstand von RWE wird. Der bisherige
Amtsinhaber Rolf Pohlig (59) scheidet Ende 2012 aus. Großmann-Nachfolger
Peter Terium (48) präferiere laut manager magazin den derzeitigen Chief Financial
Officer der Beteiligung Supply & Trading, Bernhard Günther (44). Terium war
früher CEO der Handelstochter. Im Februar will der Aufsichtsrat abschließend
über die Pohlig-Nachfolge entscheiden.

Autor: Dietmar Student
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