manager magazin

Airlines speisen Kunden mit geringem Meilen-Gegenwert ab

Exklusive Studie zeigt: In ungünstigen Fällen kann der Gegenwert sogar negativ sein

Airlines speisen ihre Kunden oft mit einem geringen Gegenwert für deren gesammelte Meilen ab. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Vielflieger- und Hotelberatung First Class & More, die manager magazin exklusiv vorliegt. Wie das manager magazin in seiner am Freitag (20. September) erscheinenden Ausgabe berichtet, kann der Meilen-Gegenwert in ungünstigen Einzelfällen sogar negativ sein. Ein Lufthansa-Kunde hätte für einen bestimmten Economy-Class-Flug von Frankfurt am Main nach Paris regulär rund 113 Euro an Ticketkosten, Steuern und Gebühren zahlen müssen. Hätte er für denselben Flug Bonusmeilen eingelöst, wären nicht nur 30 000 Meilen weg, sondern er hätte zusätzlich noch 155 Euro an Steuern und Gebühren zahlen müssen.

Am meisten wert sind die gesammelten Meilen dagegen der Studie zufolge, wenn man damit Business- und First-Class-Flüge bucht. Bei Business-Class-Flügen schneidet Turkish Airlines am besten ab. Hier gibt es durchschnittlich 44,30 Euro Gegenwert pro 1000 eingesetzten Meilen; das Schlusslicht der elf untersuchten Airlines bildet Qatar Airways mit 19,50 Euro, Lufthansa kommt auf den vierten Platz. Bei First-Class-Flügen liegt Swiss mit 59,50 Euro Gegenwert für 1000 gesammelte Meilen vorn, gefolgt von Lufthansa. Schlusslicht in dieser Wertung ist Air France mit 18,50 Euro.

Autorin: Maren Hoffmann
Telefon: 040 38080-255



manager magazin
Chefredaktion
Kirsten Krokowski
Telefon: 040 308005-83
E-Mail: kirsten_krokowski@manager-magazin.de