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Aktionäre kritisieren Deutsche-Bank-Chef Ackermann

manager-magazin-Umfrage unter privaten Anlegern / Stellenstreichungen der Deutschen Bank stoßen auf Unverständnis / Porsche-Chef Wiedeking ist Deutschlands beliebtester Konzernlenker
Die Ankündigung von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, trotz eines Milliardengewinns weitere Arbeitsplätze im Konzern abzubauen, stößt bei deutschen Aktionären auf Unverständnis. Drei von vier Privatanlegern sind der Ansicht, Ackermann missachte die Vorbildfunktion des Kreditinstituts und schmälere zugleich die langfristigen Wachstumsaussichten. Nur ein Fünftel der Anleger befürwortet die Strategie des Bankmanagers. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des manager magazins (Erscheinungstermin: 18. März 2005).

Beliebtester deutscher Topmanager ist der Umfrage zufolge Wendelin Wiedeking. 72 Prozent der Befragten trauen dem Porsche-Chef zu, den Wert seines Automobilkonzerns weiterhin nachhaltig steigern zu können. An zweiter Stelle in der Gunst der Anleger steht mit einer Zustimmung von 66 Prozent Brillenmulti Günther Fielmann, gefolgt von BMW-Vormann Helmut Panke (63 Prozent).

Auf den hinteren Plätzen der Umfrage landet neben VW-Manager Bernd Pischetsrieder (42 Prozent Zuspruch) und Continental-Chef Manfred Wennemer (35 Prozent) auch Werner Seifert, der Chef der Deutschen Börse. Lediglich 42 Prozent der von mm befragten deutschen Aktionäre glauben, dass der Börsenchef in der Lage ist, den Aktienkurs seines Unternehmens zu steigern. Seiferts mittlerweile gescheiterter Plan, die Londoner Börse zu übernehmen, fand nur bei 6 Prozent der Anleger Zustimmung.

Autor: Ulric Papendick
Telefon: 040/308005-79

Hamburg, 16. März 2005

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