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Anlagenbauer Voith kämpft mit Problemen

Umsatz, Cashflow und Gewinn im ersten Geschäftshalbjahr deutlich unter Plan

Beim Heidenheimer Anlagenbauer Voith laufen die Geschäfte zusehends schleppender. Wie das in Hamburg erscheinende manager magazin in seiner jüngsten Ausgabe berichtet (Erscheinungstermin: 17. Mai 2013), haben sich Umsatz, Gewinn und Cashflow in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres schlechter entwickelt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. "Wir laufen", so Voith-Chef Hubert Lienhard in einer Information der Gesellschafter, "unserem Plan im Moment deutlich hinterher."

Bereits im letzten Geschäftsjahr, das am 30. September endete, war der Umsatz (5,7 Milliarden Euro) nur marginal gewachsen. Der Jahresüberschuss hatte sich mit 114 Millionen Euro fast halbiert.

Drei von vier Konzernbereichen bereiten Probleme. Besonders angespannt ist die Situation in der Papiersparte. Da die Aufträge für Papiermaschinen schrumpfen, werden bei Voith 670 Stellen abgebaut, 200 Beschäftigte arbeiten kurz. Auch die Antriebstechnik – bei Voith "Turbo" genannt – schwächelt. Lienhard hat dort fast die gesamte Geschäftsführung ausgewechselt.

Die 21 Gesellschafter der Familienfirma sind wegen der unbefriedigenden Zahlen alarmiert. Unter ihnen gebe es "Riesendiskussionen", wie es mit dem Unternehmen und seinem Chef, dessen Vertrag noch bis 2018 läuft, weitergehen soll.

Autorin: Ursula Schwarzer
Ansprechpartner: Thomas Werres
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