manager magazin

Auch Postbank-Vorstand Rizos wollte gehen

Kapitalanlage-Chef stand vor Wechsel zum Bankhaus Sal. Oppenheim /
Aufsichtsratschef Zumwinkel ließ Rizos nicht ziehen

Die Deutsche Postbank stand nach dem Rückzug von Vorstandschef Wulf von
Schimmelmann (60) und der Trennung von Finanzchef Henning Engmann (56) kurz vor
dem Verlust eines dritten Vorstandsmitglieds. Wie das aktuelle manager magazin
(Erscheinungstermin: 23. März 2007) meldet, wollte auch der für das Management
der Finanzanlagen zuständige Vorstand Loukas Rizos (51) die Bank verlassen.
Postbank-Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel (63) gelang es jedoch, Rizos zu
halten.

Der gebürtige Grieche Rizos, dessen Abteilung rund die Hälfte des jährlichen
Postbank-Gewinns erwirtschaftet, hatte ein Angebot der Kölner Privatbank Sal.
Oppenheim erhalten. Der in Finanzkreisen hoch geachtete Geldmanager sollte als
Vorstandschef zur Frankfurter Sal.-Oppenheim-Tochter BHF Bank wechseln.
Außerdem wollte das Kölner Bankhaus Rizos in den Kreis der persönlich haftenden
Gesellschafter aufnehmen.

Der von Post-Chef Zumwinkel geleitete Aufsichtsrat der Postbank mochte Rizos,
dessen Vertrag noch vier Jahre läuft, jedoch allenfalls nach einer
Übergangsfrist von einem Jahr ziehen lassen. Diese Wartezeit war Sal. Oppenheim
offenbar zu lang. Daher bleibt Rizos dem Bonner Geldinstitut als Vorstand
erhalten – mit der Aussicht auf erhöhte Bezüge.

Autor: Ulric Papendick
Telefon: 040/308005-79

Hamburg, 22. März 2007

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Kommunikation
Eva Wienke

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E-Mail: Eva_Wienke@manager-magazin.de

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