manager magazin

Brüderle kritisiert Unternehmen

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hat Unternehmen kritisiert, die wegen der derzeitigen Rohstoffknappheit Hilfe vom Staat fordern.

Im Interview mit dem
manager magazin (Erscheinungstermin: 17. Dezember) sagte er: „Viel zu häufig
höre ich, dass der Staat einspringen soll. Es drängt sich der Eindruck auf,
dass aus kurzfristigen Kostenerwägungen die Sicherung des Rohstoffnachschubs
nicht so im Vordergrund stand.“ Einen Vorschlag des scheidenden Vorstandschefs
von Thyssen-Krupp, Ekkehard Schulz, wonach sich der Staat mit einer
Minderheitsbeteiligung bei einer zentralen Rohstoff-Einkaufsgesellschaft
engagieren solle, bezeichnete Brüderle als „schlechte Idee“.

Im Gespräch mit manager magazin forderte Brüderle außerdem die Schaffung eines
Rates der Wirtschaftsminister in der EU, der sich um die Wettbewerbsfähigkeit
der Mitgliedsstaaten kümmern soll. Dieses Gremium hätte frühzeitig darauf
achten können, „dass ein Land wie Griechenland in seiner Wettbewerbsfähigkeit
nicht immer mehr zurückfällt und ein Land wie Irland keinen übergroßen
Bankensektor aufbaut, der in Relation zur Einwohnerzahl des Landes ein viel zu
hohes Risiko darstellt.“

Rückfragen: Christian Rickens
Telefon: 0171 5300115

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Kommunikation
Stefanie Jockers

Telefon: 040 3007-3036
E-Mail: Stefanie_Jockers@manager-magazin.de

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