SPIEGEL-Gruppe

Buchmesse am Samstag: Gespräche über US-Außenpolitik, den neuen Krimi von Ulrich Wickert und Science Fiction auf dem SPIEGEL-Stand

Außerdem: Marcel Reich-Ranicki und Hellmuth Karasek debattieren über den „Lese-Kanon“
Ein breites Spektrum an Themen wird am Samstag, 12. Oktober am SPIEGEL-Stand auf der Frankfurter Buchmesse (Halle 3.0, D 101) diskutiert. Um 12.30 Uhr spricht der Historiker Peter Bender mit dem Washingtoner Korrespondenten des SPIEGEL Gerhard Spörl über die Rolle der USA im 21. Jahrhundert. Tagesthemen-Moderator Ulrich Wickert unterhält sich um 15.00 Uhr mit SPIEGEL-Redakteur Stephan Burgdorff über seinen Thriller „Der Richter aus Paris“, und die Science-Fiction-Autoren Andreas Eschbach und Herbert W. Franke diskutieren ab 16.00 Uhr mit den SPIEGEL-Redakteuren Hilmar Schmundt und Olaf Stampf über die Perspektiven wissenschaftlicher Science-Fiction.

Außerdem stellt sich Marcel Reich-Ranicki im Gespräch mit Hellmuth Karasek ab 14.00 Uhr im Raum „Dimension“ (Halle 4.2) der aktuellen Kanon-Debatte; eine Einführung zum Thema gibt Hans-Joachim Simm vom Insel-Verlag, der bei dieser Veranstaltung mit dem SPIEGEL-Verlag kooperiert.

Das Programm der SPIEGEL-Gruppe am Samstag, 11. Oktober

12.30–13.30 Uhr
„Das amerikanische Imperium“
SPIEGEL-Stand, Halle 3.0, D 101
Nach dem Fall von Bagdad schien den Amerikanern nichts mehr im Weg zu stehen. Damaskus? Teheran? Pjöngjang? Wo würden die Neo-Imperialisten aus dem Pentagon erneut zuschlagen? Inzwischen ist der Kriegsherr im Weißen Haus stiller geworden. Der Historiker Peter Bender und Washingtoner SPIEGEL-Korrespondent Gerhard Spörl diskutieren, ob die USA noch die Kraft haben, die Welt neu zu ordnen.

14.00–15.00 Uhr
„Die Kanon-Debatte“
Halle 4.2, Raum „Dimension“
Marcel Reich-Ranickis Edition „Der Kanon“ mit den wichtigsten Werken der deutschen Literatur aus den letzten 200 Jahren hat eine umfassende Debatte ausgelöst. Was bedeutet das Bedürfnis nach Regeln und der Wunsch nach einer normativen Liste? Der zweite Teil des Kanons („Die Erzählungen“) erscheint in diesem Herbst. Wie werden die Medien auf den Kanon der Erzählungen reagieren? Diese und andere Fragen diskutieren Marcel Reich-Ranicki und Hellmuth Karasek. Eine Einführung gibt der Programmleiter des Insel-Verlags, Hans-Joachim Simm. (Veranstaltung in Kooperation mit dem Insel-Verlag)

15.00–16.00 Uhr
„Politik als Krimi“
SPIEGEL-Stand, Halle 3.0, D 101
„Der Richter aus Paris“ lautet der Titel des Krimis von Ulrich Wickert, der in diesem Herbst erschienen ist. Der Tagesthemen-Moderator erzählt darin von einem Pariser Untersuchungsrichter, der auf der Karibik-Insel Martinique einen Mordfall aufzuklären sucht – „eine fast wahre Geschichte“, wie es im Untertitel heißt. Was bewegt einen Nachrichtenjournalisten, einen Krimi zu schreiben? Woher hat er den Stoff, was ist Realität, was Fiktion? Vermischt sich beides auch im Journalismus? Ulrich Wickert im Gespräch mit SPIEGEL-Redakteur Stephan Burgdorff.

16.00–17.00 Uhr
„Wie viele Zukünfte dürfen’s denn sein? Perspektiven wissenschaftlicher Science-Fiction“
SPIEGEL-Stand, Halle 3.0, D 101
Andreas Eschbach und Herbert W. Franke gehören zu den bekanntesten SF-Autoren deutscher Sprache. Beide sind passionierte Grenzverletzer in der Grauzone zwischen Wissenschaft und Literatur. Beide werfen in ihren Büchern immer wieder die Frage auf: Wo verläuft die Grenze zwischen erzählender Literatur, Zukunftsforschung und Naturwissenschaft? Und wer beeinflusst wen: Science die Fiction – oder umgekehrt? Diesen Fragen gehen die SPIEGEL-Redakteure Hilmar Schmundt und Olaf Stampf im Gespräch mit den Autoren nach.

Ansprechpartnerin: Catherine Stockinger
Telefon: 040/3007-2808
SPIEGEL-Stand: 069/7575-43239
E-Mail: Catherine_Stockinger@spiegel.de

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Kommunikation
Herbert Takors
Telefon 040/3007-2614
Telefax 040/3007-2959
E-Mail: Herbert_Takors@spiegel.de

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