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Daimler startet Lkw-Lieferungen in den Iran noch in diesem Jahr

Lkw-Spartenchef Bernhard: "Das Geschäft werden wir nicht den Chinesen überlassen"

Daimlers Expansionspläne im neuen Hoffnungsmarkt Iran werden konkret: Noch in diesem Jahr werde die Daimler-Tochtermarke Fuso die ersten Leicht-Lkws in den Iran liefern, sagte Wolfgang Bernhard, Chef von Daimlers Nutzfahrzeugsparte, im Interview mit manager-magazin.de.

Für Fuso seien die Joint-Venture-Verträge mit dem iranischen Partner Mammut bereits unterschrieben, sagte Bernhard. "Da beginnen wir noch in diesem Jahr mit den ersten Lieferungen", so der 55-jährige Automanager. Für Mercedes-Lkws sei man noch in Verhandlungen mit der Iran Khodro Group über ein Gemeinschaftsunternehmen.

Daimler hatte nach der Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran im Januar als einer der ersten westlichen Autohersteller Absichtserklärungen für die Gründung von Gemeinschaftsunternehmen unterzeichnet.

Der Marktstart im Iran erfolgt zunächst mit Komplettlieferungen von Fuso-Lkws. "Wir wollen zunehmend auf vor Ort produzierte Teile umsteigen – von Motoren über Getriebe und Achsen bis hin zu kompletten Lkws", so Bernhard. Allerdings sei die Finanzkraft des Iran noch nicht ausreichend, um schnell die Wirtschaft anzukurbeln und so die Nachfrage nach Lkw anzufachen.

Langfristig, so Bernhard, könne der Iran für Daimler jedoch ein ähnlich großer Markt wie die Türkei werden, wo der Konzern im vergangenen Jahr 20.400 Lkw verkauft hat. "Das Geschäft werden wir nicht den Chinesen überlassen", sagte Bernhard.

Der komplette Text ist abrufbar unter:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/daimlers-lkw-chef-will-autonome-trucks-bis-2020-iran-jv-laeuft-2016-an-a-1100628.html

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