manager magazin

Deutsche Bank will Kirch-Streit bis Februar 2013 abschließen

Intern laufen die Vorbereitungen für einen Vergleich / Mögliche Vergleichssumme: Mehr als eine Milliarde Euro

Die Deutsche Bank will die Auseinandersetzung mit den Erben des Medienunternehmers Leo Kirch spätestens im Februar nächsten Jahres abschließen. So lautet die interne Vorgabe von Anshu Jain und Jürgen Fitschen, den beiden Vorstandschefs der Bank. Das berichtet das aktuelle manager magazin (Erscheinungstermin: 16. November).

Nach Informationen von manager magazin laufen deshalb in der Frankfurter Zentrale der Deutschen Bank bereits die Vorbereitungen für einen möglichen Vergleich. Die Vergleichssumme könnte sich auf mehr als eine Milliarde Euro belaufen.

Kirch hatte die Bank im Jahr 2002 auf Schadensersatz verklagt, nachdem der damalige Bankchef Rolf Breuer die Kreditwürdigkeit des Medienkonzerns in einem Fernsehinterview in Zweifel gezogen hatte. Der Prozess zwischen dem Geldinstitut und den Nachfahren des einstigen Filmrechtehändlers wird am Freitag dieser Woche vor dem Oberlandesgericht München fortgesetzt. Jüngste Äußerungen des Vorsitzenden Richters Guido Kotschy werten Prozessbeobachter als Anzeichen für eine mögliche Verurteilung der Bank. In diesem Fall könnte das Institut einen Revisionsantrag stellen. Anfang dieses Jahres war ein Vergleich der beiden Parteien über rund 800 Millionen Euro gescheitert.

Autoren: Thomas Katzensteiner, Ulric Papendick
Telefon: 040 308005-42, 040 308005-79

manager magazin
Kommunikation
Stefanie Jockers
Telefon: 040 3007-3036
E-Mail: stefanie_jockers@manager-magazin.de

Weitere Pressemeldungen

Die gemeinsame Plattform verbindet mehr publizistische Tiefe mit moderner Technik und nutzerfreundlichem Design
Mehr lesen
Morgen erscheint das große Ferienheft mit vielen Anregungen zum Spielen, Rätseln und Basteln.
Mehr lesen