manager magazin

Die Klassiker der zeitgenössischen Kunst entwickeln sich seit 1997 deutlich besser als Dax und Dow Jones

manager magazin präsentiert neuen Kunstmarkt-Index / Jährliche Wertsteigerung
von 14 Prozent bei den Klassikern der zeitgenössischen Kunst seit 1997 / Größte
Preissteigerungen bei Andy Warhol, Gerhard Richter und
Alighiero Boetti

Der Markt für die Werke zeitgenössischer Künstler hat sich seit 1997 deutlich
besser entwickelt als die Aktien des Dax oder des US-Börsenbarometers Dow
Jones. Das zeigt die erstmalige Veröffentlichung des neuen
manager-magazin-Artindex (mmax) in der am 25. Mai erscheinenden Ausgabe des
Wirtschaftsmagazins. Während die Preise der im mmax vertretenen Künstler seit
1997 jährlich um 14 Prozent stiegen, legten die im Dax vertretenen Aktien nur
um 8,6 Prozent zu; die Titel des US Index Dow Jones schafften gerade mal einen
Wertzuwachs von 6,85 Prozent.

Der 15 Künstler umfassende Index zeitgenössischer Klassiker zeigt, dass der
Boom auf dem Kunstmarkt vor allem von einigen wenigen Namen getragen wird.
Überdurchschnittlich entwickelten sich vor allem die Werke der Maler Andy
Warhol (16 Prozent per annum), Gerhard Richter (17 Prozent per annum) und
Alighiero Boetti (26 Prozent per annum). Die Preise für die Arbeiten des
Videokunstpioniers Nam June Paik stagnieren dagegen seit zehn Jahren, die Werke
des Bildhausers Robert Gober verloren im Schnitt gar 2 Prozent jährlich.

Die Künstler des mmax wurden von einem 14-köpfigen Art Panel ausgewählt, dem
unter anderen Samuel Keller, Direktor der Kunstmesse Art Basel, Simon de Pury,
der Chairmain des Auktionshauses Phillips de Pury & Company, Max Hollein,
Direktor des Städelschen Kunstinstituts und der Schirn Kunsthalle in Frankfurt,
sowie hochrangige Experten des Guggenheim-Museums in New York und des Museum of
Modern Art in New York angehören.

Autor: Dietmar Palan
Telefon: 040/308005-47

manager magazin
Kommunikation
Eva Wienke

Telefon: 040/3007-2320
E-Mail: Eva_Wienke@manager-magazin.de