DER SPIEGEL

Die SPIEGEL-Kantine zieht um

Teile des Design-Klassikers von Verner Panton ziehen um in das neue SPIEGEL-Haus in der Hafencity / Der größte Teil wandert in das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Die SPIEGEL-Gruppe zieht um: Auf der Ericusspitze in der Hamburger Hafencity
ist in den vergangenen drei Jahren ein modernes und mit dem „Hafencity
Umweltzeichen Gold“ zertifiziertes Medienhaus entstanden, das ab Ende September
2011 Platz für rund 1100 Mitarbeiter bieten wird. Die denkmalgeschützte
legendäre Panton-Kantine aus dem alten SPIEGEL-Gebäude an der Brandstwiete wird
in das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg wandern, ausgewählte Elemente
werden sich aber auch im neuen SPIEGEL-Haus wiederfinden.

Ove Saffe, Geschäftsführer des SPIEGEL-Verlags: „Seit 42 Jahren ist die
Panton-Kantine ein zentraler, kulturprägender Ort im SPIEGEL-Haus. Viele
wollten rein, doch Speiseräume und Snackbar waren immer den Mitarbeitern
vorbehalten. Wir freuen uns sehr, dass mit dem Umzug ins Museum für Kunst und
Gewerbe Hamburg nun auch die interessierte Öffentlichkeit Zutritt zu den
spektakulären Räumen bekommen wird. Für die SPIEGEL-Gruppe beginnt in der
Hafencity eine neue Zeit, ein bisschen Panton-Geschichte aber nehmen wir mit:
Sie wird in der neuen Snackbar sichtbar sein.“

„Wir freuen uns außerordentlich, dass wir mit der SPIEGEL-Kantine ein
Zeitdokument der sechziger Jahre ins Haus bekommen, das seinesgleichen sucht“,
so Sabine Schulze, Direktorin des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg. „Als
moderner Klassiker fügt sich dieses beeindruckende Designkunstwerk wunderbar in
unsere lebendige Sammlung modernen und zeitgenössischen Designs, in der auch
Verner Panton mit zahlreichen Entwürfen vertreten ist. Ab Sommer 2012 ist ein
Großteil der Kantine als Rauminstallation für Besucher zu besichtigen und kann
für private und geschäftliche Veranstaltungen gemietet werden.“

Überschriften wie „Das Panton-Phantom“ oder „Der SPIEGEL schillert in allen
Farben“ kommentierten seit Ende der sechziger Jahre das psychedelisch-sinnliche
Interieur des SPIEGEL-Hochhauses an der Hamburger Brandstwiete. Die Ideen des
dänischen Architekten Verner Panton, geprägt durch leuchtende Farben und
schwellende Formen, haben längst Designgeschichte geschrieben. Auch wenn die
sichtbare Panton-Welt im SPIEGEL-Haus mit den Jahren immer kleiner wurde,
blieben Pantons Farben und Formen ein denkwürdiges Markenzeichen des äußerlich
eher streng wirkenden Gebäudes. Als letztes Überbleibsel genießt die
SPIEGEL-Kantine mit ihren bunten Lampen, Wandobjekten und Teppichen nicht nur
bei Mitarbeitern Kultstatus. Sie ist inzwischen denkmalgeschützt und diente als
Kulisse für zahlreiche Film- und Fotoproduktionen. Jetzt bekommt sie eine neue
Heimat. Nach dem Umzug der SPIEGEL-Gruppe im September 2011 wird die Kantine
dauerhaft im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg untergebracht. Dort wird sie
ab Sommer 2012 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Auch die SPIEGEL-Mitarbeiter müssen in Zukunft nicht auf das Panton-Design
verzichten: Einige ausgewählte Elemente werden in das neue Haus auf der
Ericusspitze integriert: Im 5. Obergeschoss, im so genannten „Fenster zur
Stadt“ an der Nordseite des Gebäudes, erstrahlt auf 100 qm die neue Snackbar
mit Elementen der alten – allerdings transparenter, großzügiger und mit
wunderbarem Ausblick. Sie öffnet das Gebäude auch nach innen und schafft für
Passanten Einblicke – ganz ähnlich der Wirkung von Kantine und Snackbar im
alten SPIEGEL-Haus an der Brandstwiete.

Fotos aus der SPIEGEL-Kantine zum Download finden Sie hier:
http://downloads.faktor3server.de/pr/Fotos_SPIEGEL_Kantine.zip

Weitere Informationen zum Panton-Design im SPIEGEL-Haus an der Brandstwiete
finden Sie hier.

Anja zum Hingst
Leitung Kommunikation

SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG
Brandstwiete 19
20457 Hamburg
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