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Düsseldorf will RWE-Aktien verkaufen

Oberbürgermeister Erwin sucht strategischen Investor

Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf will sich von Aktien des Energiekonzerns RWE trennen. Zusammen mit anderen verkaufsbereiten Kommunen will Düsseldorfs Oberbürgermeister Joachim Erwin ein Aktienpaket schnüren und an einen strategischen Investor verkaufen, berichtet das Hamburger manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 21. Juni 2002).

Bislang, so das Magazin, habe eine Art Strafsteuer den Verkauf von RWE-Aktien erschwert. Die RWE-Kommunen haben ihre Interessen im Verband der kommunalen Aktionäre (VkA) gebündelt. Nach einer VkA-Bestimmung mussten verkaufswillige Kommunen ihre Anteile zunächst den VkA-Mitgliedern mit einem Abschlag von 10 Prozent anbieten. Diese 10-Prozent-Regel wurde auf der jüngsten VkA-Gesellschafter-versammlung Anfang Juni gestrichen.

Erwin ist guten Mutes, dass sich andere Kommunen seiner Initiative anschließen werden. 10 Prozent der RWE-Aktien glaubt Erwin auf dieses Weise bündeln zu können. Die Städte Gelsenkirchen und Mülheim/Ruhr hatten früher bereits Verkaufsabsichten geäußert.

Autoren: Dietmar Student, Arno Balzer
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