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EnBW hat Interesse an Steag

Baden-württembergischer Energiekonzern will Erzeugungskapazitäten weiter ausbauen

Der baden-württembergische Energiekonzern EnBW hat Interesse daran, sich an dem
Essener Kraftwerksunternehmen Steag zu beteiligen, wie das in Hamburg
erscheinende manager magazin (Erscheinungstermin: 22. Januar) aus
Branchenkreisen erfuhr. Der Mischkonzern Evonik sucht im Rahmen seiner neuen
Geschäftsstrategie mittelfristig einen oder mehrere Partner für den
fünftgrößten deutschen Stromerzeuger (Umsatz: 3,6 Milliarden Euro), möchte aber
auf jeden Fall die Steag-Mehrheit behalten.

Schon seit geraumer Zeit versucht EnBW-Chef Hans-Peter Villis, die
Erzeugungskapazitäten zu erweitern. Zu Jahresbeginn hat der Konzern die
verfügbare Kraftwerkskapazität in Deutschland um 2000 Megawatt erhöhen können.
Auf anderen Managementfeldern komme EnBW hingegen, so berichtet manager
magazin, nur schleppend voran. So gerate der Konzern mit seinem Vorhaben, das
Leipziger Gasunternehmen VNG an sich zu binden – zentraler Punkt der
Unternehmensstrategie – immer weiter ins Hintertreffen.

Ansprechpartner: Dietmar Student
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