DER SPIEGEL

Ex-Chef Deuss lehnt Verantwortung für Karstadt-Krise ab

Langjähriger Vorstandsvorsitzender lässt Vorwürfe an seiner Strategie nicht gelten / „Ein Hund macht nicht in die eigene Hütte“

– Der ehemalige Chef der KarstadtQuelle AG, Walter Deuss, lehnt jede Verantwortung für die Krise des Warenhauskonzerns ab. Zu den geplanten Filialverkäufen und Entlassungen will er sich nicht äußern. „Ein guter Hund macht nicht in die eigene Hütte, auch wenn er ausgezogen ist“, so Deuss gegenüber SPIEGEL ONLINE. Deuss wird vielfach als einer der Hauptschuldigen für die Krise des Unternehmens gesehen.

Deuss begann seine Karriere bei Karstadt als Direktor des Finanzressorts im Jahr 1965. 1967 wurde er zum stellvertretenden, 1969 zum ordentlichen Vorstandsmitglied bestellt. Im Jahr 1982 stieg er zum Sprecher des Vorstandes auf, 1985 wurde er Vorstandsvorsitzender der Karstadt AG, bis er im Jahr 2000 aus dem Amt schied. Unter seiner Führung vollzog Karstadt die umstrittenen Übernahmen von Neckermann und Hertie, die den Konzern Jahre lang belasteten.

Heute ist Deuss Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels (BAG).

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