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Fiducia/RBG: IT-Dienstleister der Volks- und Raiffeisenbanken fusionieren

Abbau von 1000 Arbeitsplätzen geplant / Keine Standortschließungen

Die IT-Dienstleister Fiducia AG (Karlsruhe) und Rechenzentrale Bayerischer Genossenschaftsbanken eG (RBG; Aschheim bei München) fusionieren zum 1. Juli 2003 zur Fiducia IT AG. Das berichtet das Hamburger Wirtschaftsportal manager-magazin.de. Beide IT-Unternehmen arbeiten hauptsächlich für die Volks- und Raiffeisenbanken und gehören in den genossenschaftlichen Verbund.

Der Gesellschafterkreis der RBG hat dem Plan bereits am vergangenen Mittwoch zugestimmt. Dies bestätigte der künftige Marketing-Chef des neuen Unternehmens, Walter Pabst von der RBG, gegenüber manager-magazin.de. Am kommenden Mittwoch (25. Juli) stimmen die Gesellschafter der Fiducia über das Vorhaben ab.

Das neue Unternehmen rechne mit Synergieeffekten von 80 Millionen Euro innerhalb der nächsten fünf Jahre, sagte Papst weiter. Diese Summe soll vor allem durch den Abbau von Stellen realisiert werden. Innerhalb der nächsten fünf Jahre ist der Abbau von 1000 der derzeit insgesamt 3500 Arbeitsplätze geplant. Standortschließungen seien nicht im Gespräch.

Mit der geplanten Fusion setzt sich die Konzentration der zum genossenschaftlichen Verbund zählenden IT-Dienstleister fort. Fiducia, neben RBG und der in Norddeutschland sowie Rheinland-Pfalz aktiven GAD einer von drei verbliebenen IT-Dienstleistern mit genossenschaftlichem Hintergrund, arbeitet für Institute in Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen, Sachsen, Berlin und dem Saarland. Fiducia erzielte im Jahr 2002 mit 2800 Angestellten 487 Millionen Euro Umsatz.

Die RBG betreut die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Sie erzielte im Jahr 2002 nach eigenen Angaben mit 784 Mitarbeitern einen Umsatz von 200 Millionen Euro. Fiducia und RBG hatten in der Vergangenheit schon in Teilbereichen kooperiert.

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