manager magazin

Forscher – ausgezeichnet

In Berlin wurden zwei Wissenschaftler neu in die Hall of Fame der deutschen Forschung berufen

Bei einer Feier im ehemaligen Berliner Kommandantenhaus wurden am Abend des 29.
September zwei Wissenschaftler neu in die Hall of Fame der deutschen Forschung
berufen: Der Münchener Laserphysiker Theodor Haensch, Nobelpreisträger von 2005
und Erfinder der Frequenzkamm-Messtechnik, sowie Joachim Milberg,
Gründungspräsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften („Acatech“)
und Aufsichtsratsvorsitzender der BMW AG.

Die Hall of Fame der deutschen Forschung zeichnet Wissenschaftler aus, „deren
Arbeiten einen herausragenden Beitrag zur Weiterentwicklung des
Forschungsstandorts geleistet und somit auch den Wirtschaftsstandort
Deutschland im internationalen Wettbewerb zukunftsfähiger gemacht haben“, wie
manager-magazin-Chefredakteur Arno Balzer bei der Feierstunde erläuterte.

Zu der Festveranstaltung hatten sich rund 100 Gäste aus Wirtschaft,
Wissenschaft und Politik eingefunden. Darunter Norbert Reithofer,
Vorstandsvorsitzender von BMW, Hartmut Ostrowski, Vorstandsvorsitzender von
Bertelsmann und Henning Kagermann, langjähriger Vorstandssprecher von SAP und
heute Präsident von Acatech.

Die Hall of Fame der deutschen Forschung ist eine Initiative des manager
magazins. Die Berufenen werden in einem zweistufigen Verfahren ausgesucht: Ein
wissenschaftliches Kuratorium nominiert die Kandidaten, aus denen dann eine
unabhängige Jury von Wirtschaftsführern die Laureaten ernennt. Die Hall of Fame
der deutschen Forschung hat nun zehn Mitglieder, darunter Manfred Eigen,
Chemie-Nobelpreisträger von 1964, Peter Grünberg, Physik-Nobelpreisträger von
2007, und Harald zur Hausen, Medizin-Nobelpreisträger von 2008.

Für weitere Informationen: Michael Kröher
Telefon: 0170 2942090

manager magazin
Kommunikation
Silke Döhren
Telefon: 040 3007-2870
E-Mail: silke_doehren@manager-magazin.de