SPIEGEL-Gruppe

Frankfurter Buchmesse am Freitag: Detlev Claussen, Jörg Friedrich, Maybrit Illner und Wladimir Woinowitsch auf dem SPIEGEL-Stand

Außerdem: Christa Wolf auf der Random House Plaza im Gespräch mit SPIEGEL-Redakteur Volker Hage
Auf dem SPIEGEL-Stand (Halle 3.0, D 101) spricht der Autor Jörg Friedrich am Freitag um 11.00 Uhr mit SPIEGEL-Redakteur Volker Hage über die Verarbeitung des Luftkriegs in der Literatur. Ingke Brodersen und Maybrit Illner unterhalten sich um 13.45 Uhr mit SPIEGEL-Redakteurin Fiona Ehlers über ihr Buch „Ente auf Sendung“. Der Adorno-Biograf Detlev Claussen spricht ab 14.30 Uhr anlässlich des 100. Geburtstags des Philosophen mit SPIEGEL-Redakteur Johannes Saltzwedel, und der Schriftsteller Wladimir Woinowitsch („Aglaja Rewkinas letzte Liebe“) diskutiert ab 16.00 Uhr mit SPIEGEL-Redakteur Rainer Traub die Perspektiven eines russischen Schriftstellers in Deutschland.

Auf der Random House Plaza (Halle 3.0, E 103) spricht ab 17.00 Uhr die Schriftstellerin Christa Wolf mit SPIEGEL-Redakteur Volker Hage über ihr Tagebuch und ihr Lebenswerk. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Luchterhand Literaturverlag in der Verlagsgruppe Random House statt.

Das Programm der SPIEGEL-Gruppe am Freitag, 10. Oktober

11.00–12.00 Uhr
„Zeugen der Zerstörung. Die Darstellbarkeit des Luftkriegs in Wort und Bild“
SPIEGEL-Stand, Halle 3.0, D 101

Jörg Friedrich, dessen Buch „Der Brand“ lange auf der Bestseller-Liste stand, gibt in diesem Herbst einen ergänzenden Bildband heraus: „Brandstätten. Der Anblick des Bombenkriegs.“ Im Dialog mit SPIEGEL-Redakteur Volker Hage (von ihm erschien gerade: „Zeugen der Zerstörung. Die Literaten und der Luftkrieg“) soll der Frage nachgegangen werden, wie Autoren mit diesen traumatischen Erfahrungen umgehen und wie solche Erlebnisse in die Literatur eingehen können.

13.45–14.15 Uhr
„Von Medien und ihren Machern“
SPIEGEL-Stand, Halle 3.0, D 101
Die Arbeit der Journalisten bewegt sich zwischen kritischer Berichterstattung und Opportunismus. Wie mächtig sind Journalisten in der „Medienrepublik Deutschland“? Wie verlief der Übergang vom Ost- zum West-Journalismus, wie arbeiteten die Medien in der DDR? Sind Talk-Sendungen der Untergang des Journalismus? Pleiten, Pech und Pannen – die schönsten Falschmeldungen und warum sie „Enten“ heißen. Dies sind die Themen des Buches „Ente auf Sendung“. Die Autorinnen Ingke Brodersen und Maybrit Illner sprechen mit SPIEGEL-Redakteurin Fiona Ehlers darüber, dass man nicht alles glauben kann, was man liest und sieht, und dass Medienkonsum erlernt werden muss.

14.30–15.30 Uhr
„Theodor W. Adorno heute“
SPIEGEL-Stand, Halle 3.0, D 101
Welche Bedeutung hat Theodor W. Adorno in heutiger Zeit? Sind die düsteren Prophezeiungen des Mitbegründers der Frankfurter Schule eingetroffen, oder ist seine unverwechselbar eigensinnige Sprachmelodie im Verklingen? Zum 100. Geburtstag des Kultur prägenden Denkers und Essayisten spricht der Soziologe Detlev Claussen, Schüler Adornos und sein Biograf („Theodor W. Adorno. Ein letztes Genie“) mit SPIEGEL-Redakteur Johannes Saltzwedel.

16.00–17.00 Uhr
„Zwischen München und Moskau: Perspektiven eines russischen Autors in Deutschland“
SPIEGEL-Stand, Halle 3.0, D 101
Der Schriftsteller Wladimir Woinowitsch („Aglaja Rewkinas letzte Liebe“), der 1980 als Dissident aus der Sowjetunion aus- und 1990 nach Bemühungen von Michail Gorbatschow wieder in Russland eingebürgert wurde, lebt in Moskau und München. Im Gespräch mit SPIEGEL-Redakteur Rainer Traub schildert er seine Erfahrungen als Grenzgänger und analysiert das Verhältnis der russischen Intellektuellen zum Staat und zum neuen Personenkult um Wladimir Putin.

17.00–18.00 Uhr
„Tagebuch und Lebenswerk“
Random House Plaza, Halle 3.0, Stand E 103
Christa Wolf führt seit Jahrzehnten ein Tagebuch, ihr in diesem Herbst publizierter umfangreicher Band „Ein Tag im Jahr“ präsentiert einen Teil, der faszinierende Einblicke in gut vier Jahrzehnte Privat- und Alltagsleben der Schriftstellerin gibt. Wie ehrlich kann ein zu Lebzeiten publiziertes Tagebuch sein? Welchen Stellenwert hat diese Form des Schreibens im literarischen Werk? Diesen Fragen geht SPIEGEL-Redakteur Volker Hage im Gespräch mit der Schriftstellerin nach. (Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Luchterhand Literaturverlag in der Verlagsgruppe Random House.)

Ansprechpartnerin: Catherine Stockinger
Telefon: 040/3007-2808
SPIEGEL-Stand: 069/7575-43239
E-Mail: Catherine_Stockinger@spiegel.de

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Kommunikation
Herbert Takors
Telefon 040/3007-2614
Telefax 040/3007-2959
E-Mail: Herbert_Takors@spiegel.de

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