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Führungskräfte der Chemiebranche in Toplaune

Der anhaltende Wirtschaftsaufschwung in Deutschland hat die Stimmung bei den Topangestellten der heimischen Chemie- und Pharmabranche gegenüber dem guten Vorjahr nochmals verbessert.

Vor allem Führungskräfte in Chemiefirmen sind zur Zeit so zufrieden mit ihrem Unternehmen wie schon lange nicht mehr. Dies ist das Ergebnis der diesjährgen Befindlichkeitsumfrage des Verbandes angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA), über die das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die ab Freitag (25. Mai) im Zeitschriftenhandel erhältlich ist, exklusiv berichtet.

Im Rahmen der Untersuchung haben mehr als 2100 Verbandsmitglieder ihre Arbeitgeber in sechs Kategorien detailliert bewertet. Dabei gaben sie den 25 beteiligten Unternehmen im Schnitt bessere Noten als 2011. Lediglich beim Kriterium Arbeitsbedingungen stagnierten die Werte.

Spitzenreiter der Zufriedenheitsskala bei den Unternehmen ist in diesem Jahr erstmals die BASF. Die inländischen Mitarbeiter des Chemiekonzerns vergaben im Schnitt die Note 2,6. Danach folgen Boehringer Ingelheim (Note 2,61) und Lanxess (2,68). Das Schlusslicht des Firmenrankings bildet die Nycomed/Takeda (4,44). Die Japaner hatten sich der Reste der ehemaligen Pharma-Sparte von Altana angenommen und wickeln diese jetzt ab.

Größter Absteiger beim Wohlfühlvergleich ist der Darmstädter Konzern Merck. Er rutschte um gleich elf Ränge ab. Umbau und Sparzwang im Pharmabereich haben offenbar zu diesem Ergebnis geführt. Dagegen hat die Zufriedenheit der leitenden Angestellten beim Essener Evonik-Konzern deutlich zugenommen (Note 2,8). Das Unternehmen, das noch in diesem Jahr an die Börse gehen will, sprang im Vergleich zum Vorjahr um vier Ränge auf Platz fünf.

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