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Gewinneinbruch bei Voith

Der Anlagenbauer litt im Geschäftsjahr 2011/12 unter schrumpfenden Auftragseingängen

Beim Anlagenbauer Voith ist im Geschäftsjahr 2011/2012 (Ende: 30. September) der Gewinn eingebrochen. Wie das in Hamburg erscheinende manager magazin in seiner jüngsten Ausgabe (Erscheinungstermin: 19. Oktober) berichtet, hat sich der Jahresüberschuss des Heidenheimer Konzerns von 200 auf 100 Millionen Euro halbiert. Der Umsatz blieb mit 5,6 Milliarden Euro nahezu konstant, der Auftragseingang schrumpfte um 12 Prozent. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 40 692 auf über 42 000. Die Angaben entstammen einem "Gesellschafterbrief", mit dem Firmenchef Hubert Lienhard die Voith-Eigentümer informierte.

Ursache des schlechten Geschäftsverlaufs ist der Nachfragerückgang im größten Unternehmensbereich von Voith, der Papiermaschinenherstellung. Voith muss in der Sparte Kapazitäten reduzieren und 670 Arbeitsplätze streichen. Die Kosten der zweijährigen Restrukturierung belaufen sich auf 80 Millionen Euro.

Autorin: Ursula Schwarzer

Ansprechpartner: Thomas Katzensteiner
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