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Hartes Sanierungsprogramm für die Kamps AG

Mögliche Schließung von fünf Werken und Verkauf der Bäckerei-Sparte Kamps
Bakeries im Gespräch

Beim Backwarenkonzern Kamps AG steht ein hartes Sanierungsprogramm bevor, das
auch Werksschließungen, Personalabbau und den Verkauf von Unternehmensteilen
einschließen soll. Das berichtet manager magazin in seiner neuesten Ausgabe
(Erscheinungstermin: 25. Januar 2008) unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Demnach will der italienische Barilla-Konzern, seit Herbst 2007 alleiniger
Eigentümer der defizitären Kamps AG, das Backwarensortiment für Supermärkte
deutlich verkleinern, die Preise anheben und das Geschäft mit margenschwachen
Handelsmarken einschränken. Um den dadurch erwarteten Absatzeinbruch
aufzufangen, wurde Unternehmensinsidern zufolge im Kamps-Vorstand bereits über
die mögliche Schließung von fünf der insgesamt 21 Kamps-Werke beraten. Bis zu
ein Fünftel der 8000 Kamps-Mitarbeiter können betroffen sein.

Wie aus Branchenkreisen verlautet, plant die Kamps AG zudem den Verkauf der
Bäckereisparte Kamps Bakeries, die rund 1000 Filialen umfasst. Ein
Verkaufsprospekt soll bereits mehreren Kaufinteressenten vorliegen.

Autor: Christian Rickens
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