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Harvard Business Manager 8/2014: Mit Google, Amazon und Co. richtig umgehen

Viele Unternehmen halten die großen Marktplatzbetreiber für unverzichtbar. Es gibt aber Möglichkeiten, die Abhängigkeit von den Plattformen zu verringern

Verschiedenste Produkte werden heute über das Internet gehandelt. Große Plattformen wie Google und Amazon dominieren dieses Geschäft. Die Marktplatzbetreiber nutzen ihre Macht, indem sie die Regeln des Geschäfts diktieren und hohe Handelsspannen für ihre Dienstleistungen verlangen. Das muss aber nicht so sein. Benjamin Edelman, Associate Professor und Marvin Bower Fellow an der Harvard Business School, beschreibt in einem Beitrag im neuen Harvard Business Manager, der am 15. Juli erscheint, Wege aus dieser Abhängigkeit.

Den Anbietern stehen vier Strategien zur Verfügung, um die Dominanz der mächtigen Plattformen zu reduzieren. Sie müssen das Bedürfnis der Plattformen nach Vollständigkeit ausnutzen. Die Reisesuchmaschine Kayak musste beispielsweise die Forderungen von American Airlines akzeptieren, weil diese auf einigen Strecken der dominierende Anbieter war. Außerdem müssen ungleiche Behandlungen angeprangert werden. Als Ebay bezahlte Suchergebnisse anbot, protestierten viele Kunden und erzwangen eine Änderung. Anbieter können weiterhin eine Alternative schaffen. Der Ticketvermittler Movie Tickets wurde vom Markt verdrängt, als Regal Entertainment mit Fandango sein eigenes Angebot aufbaute. Und Anbieter sollten stärker auf das Direktgeschäft setzen, anstatt beispielsweise die Kunden über Onlinemarktplätze ihre Lieferdienste in Anspruch nehmen zu lassen.

Harvard Business Manager
Kommunikation
Michael Grabowski
Telefon: 040 3007-2727
E-Mail: michael_grabowski@harvardbusinessmanager.de

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