Harvard Business Manager

Harvard Businessmanager: Allianz-Gruppe setzt auf dezentrale Führung

Konzernchef Michael Diekmann stellt exklusiv im Harvard Businessmanager seine Führungsgrundsätze vor

Mit neuen Führungsprinzipien will Michael Diekmann, seit April 2003 Vorstandsvorsitzender der Allianz AG, den Versicherungskonzern voranbringen. In der Januar-Ausgabe des Harvard Businessmanager (Erscheinungstermin: 23. Dezember 2003) stellt er sein Konzept erstmals öffentlich vor: „Wir halten eine dezentrale Führungsstruktur für das überlegene Prinzip, solange jede Einheit Grundregeln für den Geschäftserfolg respektiert.“ Dezentrale Führung sei weder eine Schwäche noch ein Paradox, schreibt Diekmann. „Sie hat vielmehr mit Vertrauen, Überblick und Urteilsvermögen sowie mit einer gemeinsamen Ausrichtung zu tun.“

Diekmann ist davon überzeugt, dass Beständigkeit in der Unternehmensphilosophie die Allianz am weitesten bringen werde und sie „attraktiv macht für Aktionäre, Kunden, Mitarbeiter und unser gesellschaftliches Umfeld“.

Fünf Prinzipien sind für den Allianz-Chef dabei unverzichtbar: Strategie vermitteln, Leistungskultur stärken, Kunden im Fokus, Mitarbeiter fördern sowie auf Vertrauen und Feedback bauen. Diese Führungsprinzipien, so Diekmanns Fazit, seien ein Instrument, „das sowohl den Dialog in den jeweiligen Einheiten als auch den zwischen der Holding und den einzelnen Bereichen über Leistung strukturiert“.

Harvard Businessmanager
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Eva Wienke

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