Harvard Business Manager

Harvard Businessmanager: Deutschen Unternehmen geht der Managementnachwuchs aus

Aktuelle Studie zeigt Defizite in der Personalentwicklung auf
In fünf Jahren können Unternehmen nur noch rund 40 Prozent der Topmanagement-Positionen aus den eigenen Reihen besetzen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie, die die Münchener Beratung USP-Consulting im Auftrag der Europäischen Union durchgeführt hat. Deutsche Unternehmen investierten zu wenig Geld in die Entwicklung von eigenen Nachwuchsführungskräften, erläutert Uwe G. Seebacher, Managing Partner bei USP in der aktuellen Ausgabe des Harvard Businessmanager (Erscheinungstermin: 23. September 2003).

Auch in der Krise dürfe dieser Bereich nicht vernachlässigt werden. Effiziente Nachwuchsplanung für Toppositionen spare massiv Kosten ein, zum Beispiel für Headhunter und das Ausrichten teurer Assessment-Center. Die Verantwortlichen in den Personalabteilungen müssten „die Unternehmensstrategie über die Entwicklung des erforderlichen Humanpotenzials unterstützen“, fordert Seebacher. Stattdessen werde aber immer noch vielerorts Personal nur „verwaltet“.

Die Untersuchung habe außerdem ergeben, dass deutsche Firmen mit 2800 Euro pro Manager und Jahr mehr als doppelt so viel für die Entwicklung von Führungskräften ausgeben wie ein europäisches Durchschnittsunternehmen (1200 Euro). Häufig seien die Anstrengungen aber zu unkoordiniert und wenig zielführend. Nur wenn die Führungskräfteentwicklung zum Beispiel Teil der Zielvereinbarung der Verantwortlichen sei, werde sie als strategisches Ziel ernst genommen.

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