Harvard Business Manager

Harvard Businessmanager: Die Zukunft des Wachstums

Netzwerke statt M&A-Deals / Wertschöpfung koordinieren

Traditionelle Expansionsstrategien, wie organisches Wachstum oder Fusionen und Übernahmen, stoßen immer häufiger an ihre Grenzen. Einen Ausweg beschreibt der US-Unternehmensberater John Hagel im aktuellen Harvard Businessmanager (Erscheinungstermin: 27. Mai 2003). Mit Hagels Strategie des Leveraged Growth (Wachstum mit Hebelwirkung) können Manager Umsatz und Rentabilität erhöhen, ohne umfangreich in Fabrikanlagen und Personal investieren zu müssen.

Kern des Modells ist die Errichtung eines weit verzweigten Netzwerks verschiedenster Partnerfirmen. Das Unternehmen, das als Initiator fungiert, sitzt im Zentrum des Netzes und nutzt die Ressourcen der anderen Firmen, um das eigene Wachstum voranzutreiben. Diese Kooperationen erstrecken sich über alle Stufen der Wertschöpfungskette und erlauben es dem Initiator, sich flexibel an das Marktgeschehen und an veränderte Kundenbedürfnisse anzupassen.

Hagel erläutert seine Strategie am Beispiel des Bekleidungskonzerns Li & Fung mit Sitz in Hongkong. Dem Familienunternehmen gelang es vorbildlich, ein weltweites Netz ins Leben zu rufen, das von der Herstellung bis zum Vertrieb von Textilien reicht. In der ansonsten nur langsam wachsenden Bekleidungsbranche erzielte Li & Fung mit seiner Strategie jahrelang zweistellige Umsatzzuwächse und liegt heute bei über 3,2 Milliarden US-Dollar Umsatz. Die jährliche Eigenkapitalrendite betrug in den vergangenen Jahren bis zu 30 Prozent.

Für redaktionelle Rückfragen:
Cornelia Geißler
Telefon: 040/308005-27
E-Mail: cornelia_geissler@harvardbusinessmanager.de

Harvard Businessmanager
Kommunikation
Ute Miszewski
Telefon: 040/3007-2178
E-Mail: ute_miszewski@harvardbusinessmanager.de

Weitere Pressemeldungen

Alle Leserinnen und Leser können sich im Oktober auf eine vielseitige Literaturberichterstattung beim SPIEGEL freuen. Der digitale SPIEGEL präsentiert…
Mehr lesen
Das Nachrichten-Magazin für Kinder wird von 302.000 Mädchen und Jungen zwischen sechs und 13 Jahren gelesen
Mehr lesen