Harvard Business Manager

Harvard Businessmanager: Karrierefaktor Zufall: Äußere Umstände sind entscheidend für den Erfolg

Assessment-Experte Fred W. Schmid: Unternehmen bieten Nachwuchsmanagern zu wenig Möglichkeiten, notwendige Fähigkeiten zu lernen.

Aufstrebende Führungskräfte haben in modernen Unternehmen zu wenig Möglichkeiten, die Fähigkeiten zu erlernen, die sie im oberen Management benötigen, so der Schweizer Assessment-Experte Fred W. Schmid im Gespräch mit dem Harvard Businessmanager (Erscheinungstermin: 22. März 2005). Ursache sind die Umstrukturierungen in den Unternehmen. Dadurch würde oft das mittlere Management reduziert oder ganz entfernt. Wer es bis zum Vorstand schaffen wolle, brauche ausgleichende Fähigkeiten und eine „gehörige Portion Glück“.

Schmid berichtet, warum der Weg nach oben so schwer ist, wie sich Manager im Lauf der Jahrzehnte verändert haben und was junge Talente tun können, um ihre Chancen auf einen Spitzenjob zu verbessern. Langfristig sei Karriere allerdings kaum planbar. Das liege vor allem am großen Einfluss des Zufalls. „Persönliche Eignung und äußere Umstände entscheiden je etwa zur Hälfte über den Karriereerfolg“, so Schmid. Von daher müsse die Karriereplanung genügend flexibel gestaltet sein. „Immer in dem Bewusstsein, dass der Plan in seiner ursprünglichen Form selten aufgeht, sondern laufend modifiziert werden muss.“

Der Psychologe Fred W. Schmid beurteilte fast 40 Jahre lang die berufliche Eignung von Managern und potenziellen Vorständen. Er führte das Einzelassessment für Manager im deutschsprachigen Raum ein und entwickelte Assessmentcenter für Firmen wie Henkel.

Für redaktionelle Rückfragen:
Michael Leitl
Telefon: 040/308005-26
E-Mail: michael_leitl@harvardbusinessmanager.de

Hamburg, 18. März 2005

Harvard Businessmanager
Kommunikation
Ute Miszewski
Telefon: 040/3007-2178
E-Mail: ute_miszewski@harvardbusinessmanager.de

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