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Harvard Businessmanager: Klassische Werbung bleibt unverzichtbar

Holger Jung „Totgesagte leben länger“ / Werbebotschaften an wirtschaftliche Situation anpassen

In der Krise an der klassischen Werbung zu sparen ist der falsche Weg. Denn diese hat nichts von ihrer Wirksamkeit eingebüßt. „Klassische Werbung ist sehr wohl wirksam, die Botschaften müssen lediglich an die wirtschaftliche Situation angepasst werden“, betont Holger Jung, Präsident des Gesamtverbandes Kommunikationsagenturen, in seinem Kommentar „Totgesagte leben länger“ im aktuellen Harvard Businessmanager (Erscheinungstermin: 26. August 2003).

Jung bezeichnet die klassische Werbung als eine Art psychologischen Rettungsanker in turbulenten Zeiten und bezieht sich dabei auf eine aktuelle Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach. Während sich der Studie zufolge die Meinung der Menschen gegenüber Gewerkschaften, Politik oder Kirchen ständig verschlechtert, erfährt das Image der Werbung bei den Deutschen eine Aufwertung. Nach einer Untersuchung des Instituts TNS Emnid stufen sogar 80 Prozent der Befragten Werbung als unverzichtbaren Bestandteil des modernen Lebens ein.

Interaktive Kommunikation sei kein Ersatz, sondern eine Ergänzung der klassischen Kommunikation, so Jung. Nur die klassische Werbung garantiere, dass die Marke im Kopf des Verbrauchers präsent bleibe. Sie sei dem Konsumenten vertraut, weil der Charakter der Kommunikation konstant bleibt. Holger Jung: „Der Verbraucher ist marketing- und kommunikationserfahren und kann mit Werbung sehr gut umgehen. Er weiß, dass er verführt werden soll. Und er lässt sich auch gern verführen, wenn man sich Mühe gibt, ihn überrascht, positiv verblüfft, ihn fasziniert.“ Sein Fazit: Die klassische Werbung bleibt unverzichtbar.

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