Harvard Business Manager

Harvard Businessmanager: Nüchternes Managementwissen statt esoterischer Konzepte

Walter Simon fordert neue Ansätze in der Mitarbeiter-Weiterbildung

Der Niedergang von Motivationsgurus wie Jürgen Höller und Bodo Schäfer ist eine Chance für die Neuorientierung der betrieblichen Weiterbildung. Walter Simon, Professor und Leiter der Business Training University, Bad Nauheim, fordert in der aktuellen Ausgabe des Harvard Businessmanager (Erscheinungstermin: 25. März 2003), arbeitsmethodisches, fachliches oder kommunikatives Know-how zu vermitteln, „nicht aber das Erspüren von obskuren Vibrationen und Schwingungen“. Simon weiter: Die „Motivations-Anabolika“ der Illusionsverbreiter wie Höller, „ein Gemisch aus Esoterik, positivem Denken, vermeintlicher Erfolgslehre und Motivationsclownerie mit viel Gebrülle, Gehopse und sich selbst applaudierendem Geklatsche, haben sich zu guter Letzt als unwirksam erwiesen.“

Die Heilslehren der Motivationsgurus dienten in der Vergangenheit „als Sofortlöser für die Alltagsprobleme der methodisch Obdachlosen und Leichtgläubigen“, denn die Massengesellschaft, die Globalisierung, der Zwang zum Mithalten in der Turbogesellschaft und die Informationsüberflutung, all das hatte laut Simon die Fluchtbewegung nach innen ausgelöst. Letztlich hätte diese Art von Motivationstrainern aber keine Lösungen für Probleme geliefert. Stattdessen müssten die Mitarbeiter in den Unternehmen jetzt endlich „für das Informations- und Hightech-Zeitalter, für Veränderungen und Innovationen sensibilisiert und mobilisiert werden“.

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Hamburg, 21. März 2003

Harvard Businessmanager
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