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Harvard Businessmanager: Pitman propagiert strenges wertorientiertes Management

Ex-Vorstand von Lloyds TSB: Verschwommene Zielvorgaben durch eindeutige Kennzahlen ersetzen
Strikte Orientierung am Shareholder-Value ist für Sir Brian Pitman, den ehemaligen Vorstandschef und Aufsichtsratvorsitzenden der britischen Bank Lloyds TSB, der einzige Weg zu nachhaltigem Unternehmenserfolg. Das berichtet er in der aktuellen Ausgabe des Harvard Businessmanager (Erscheinungstermin: 25. November 2003). Die Börsenkapitalisierung der Bank war unter der Ägide des Topmanagers von einer Milliarde auf 40 Milliarden Pfund gestiegen. Damit hatte Pitman das Finanzinstitut zur Vorzeigebank der 90er Jahre gemacht.

Pitman ersetzte die verschwommenen Zielvorgaben der Lloyds TSB durch striktes „wertorientiertes Management“. Die Eigenkapitalrendite erklärte er zum Schlüsselmaßstab der finanziellen Leistungsfähigkeit. Er forderte, dass jedes Geschäft genügend Rendite einbringen muss, um mindestens die Kapitalkosten zu decken. Das gesamte Management war dazu angehalten, „tief im Innenleben des Unternehmens zu schürfen und herauszufinden, welche Produkte und Märkte wirklich Wert schufen“.

Mit diesem strengen Regime stieß Pitman auf erbitterten Widerstand – besonders bei Führungskräften, die um ihre variablen Gehaltsanteile und Boni fürchteten. Doch er leistete beständige Überzeugungsarbeit, um sie für sein Konzept einzunehmen: „Wir vernachlässigten keine unserer Interessengruppen: Die Kundenzufriedenheit stieg, die Mitarbeiter verdienten mehr, und auch unsere Standorte profitierten.“

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