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Harvard Businessmanager: Robert S. Kaplan: „Mehrwert für Kunden und Aktionäre schaffen“

Erfinder der Balanced Scorecard heben den heiligen Gral des Rechnungswesens
„Wer den Nutzen immaterieller Werte messen kann, hat den heiligen Gral des Rechnungswesens gefunden“, erläutern Harvard-Professor Robert S. Kaplan und sein Koautor David P. Norton in der aktuellen Ausgabe des Harvard Businessmanager (Erscheinungstermin: 27. April 2004). Anders als bei materiellen Gütern erfolge die Wertschöpfung immaterieller Werte wie Know-how oder eine gute Kundenkartei nie durch diese selbst, sondern resultiere erst aus einer Kombination mit anderen Vermögensgegenständen. Hervorragend ausgebildete Mitarbeiter erhöhten zum Beispiel nur die Rendite, wenn sie ihr Wissen über eine geeignete IT-Infrastruktur allen zugänglich machten.

In den 90er Jahren haben sich Kaplan und Norton als Erfinder der Balanced Scorecard einen Namen gemacht. Viele Unternehmen nutzen dieses Instrument heute zur strategischen Steuerung durch Finanzkennzahlen. Wie die Autoren zeigen, eignet sich eine modifizierte Version der Karte auch dazu, zu messen, wie viel das unsichtbare Vermögen zur Strategie beisteuern kann. Am Beispiel Informationstechnik, Personal und Organisation erläutern sie, wie Führungskräfte vorgehen müssen. Ergebnisse der drei Bereiche – von den Autoren als Strategic Readiness bezeichnet – „beeinflussen die Unternehmensleistung, indem sie interne Prozesse verstärken, die einen Mehrwert für Kunden und Aktionäre schaffen“.

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