Harvard Business Manager

Harvard Businessmanager: Vorsicht vor falschen Ratgebern

Viele Coaches sind nur schlecht ausgebildet und erkennen das Problem der Rat Suchenden nicht / Manager sollten sich vor psychologischen Fallen hüten

Viele Manager suchen bei beruflichen Problemen externe Hilfe und empfinden diese Beratung zunächst als erfolgreich. Doch unbewusst haben sie häufig einen Coach engagiert, der ihr Problem umgeht. Langfristig werden die Schwierigkeiten deshalb wachsen. In einem Beitrag für den Harvard Businessmanager (Erscheinungstermin: 22. März 2005) beschreiben die Münchener Coachs Klaus Eidenschink und Karin Horn-Heine psychologische Fallen, in die Manager tappen können.

Die Führungskräfte setzen sich oft falsche Ziele, sperren sich gegen Veränderungen, kämpfen gegen verhasste Eigenschaften oder lenken von den eigenen Schwächen ab. Das Tückische daran: Die Betroffenen erkennen diese Verhaltensmuster nicht. Noch schlimmer: Auch viele Coaches erkennen diese psychischen Probleme nicht. Das fanden die Autoren nach einer Auswertung ihrer 15jährigen Tätigkeit als Coachs und Ausbilder heraus.

Eidenschink und Horn-Heine raten Managern, die Arbeitsweise eines Coachs genau zu prüfen. Zwar, so die Autoren, sei das Hinterfragen der Probleme eines Rat Suchenden eigentlich Aufgabe des Experten. Doch leider seien die Ansätze und Ausbildungen für Coaches oft zu oberflächlich und vermitteln wenig psychologisches Wissen.

Rat suchende Manager sollten daher ein Gespür für die psychologischen Fallen entwickeln. „Coaches, die einem nach dem Mund reden, und solche, die für alles gleich eine Lösung anbieten, sollte man meiden.“

Für redaktionelle Rückfragen:
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Hamburg, 18. März 2005

Harvard Businessmanager
Kommunikation
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