DER SPIEGEL

Haushaltskrise: Spekulationen über Eichel-Rücktritt

SPD-Fraktionsmitglied: Bei Verhandlungen über den Bundesetat 2004 drohe „völlige Demontage des Finanzministers“ / Kanzler ruiniere Eichels Ruf / Steinmeier und Struck als Nachfolger im Gespräch

Berlin, 6. Juni 2003 - Laut Informationen von SPIEGEL ONLINE aus der SPD-Bundestagsfraktion droht im Bemühen um die Aufstellung eines Haushalts für 2004 „ein völlige Demontage des Finanzministers“, wie ein Mitglied des Haushaltsausschusses am Freitag erklärte.

Die Stimmung im Kabinett sei miserabel: „Die arbeiten nicht mehr zusammen.“ Bundeskanzler Gerhard Schröder habe jegliches Interesse an einem nachhaltigen Haushalt verloren, der auch die EU-Kriterien erfülle. Damit ruiniere er endgültig Eichels Ruf als seriöser Kassenchef. „So wie die Haushaltsverhandlungen gerade aussehen, läuft das auf einen Rücktritt von Hans Eichel hinaus“, sagte ein SPD-Fraktionsmitglied am Freitag gegenüber SPIEGEL ONLINE.

Als Nachfolger seien bereits im Gespräch: Kanzleramtsminister Walter Steinmeier oder der ehemalige Fraktionschef und Verteidigungsminister Peter Struck im Gespräch; Struck war acht Jahre lang Mitglied des Haushaltsausschusses. SPD-Generalsekretär Olaf Scholz könnte, so die Überlegungen, dann ins Verteidigungsministerium aufrücken.

Der vollständige Text ist unter www.spiegel.de abrufbar.

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