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Holtzbrinck-Gruppe: Umsatz sinkt, Gewinn steigt

Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, Stuttgart, zu der unter anderem „Die „Zeit“, „Handelsblatt“, „Wirtschaftswoche“ sowie etliche Buch- und Wissenschaftsverlage gehören, zeigt sich trotz Einnahmerückgangs mit den laufenden Geschäften zufrieden. Dem manager magazin sagte Verlagschef Stefan von Holtzbrinck (40): „Die Gesamtgruppe wird in diesem Jahr sehr gut abschließen.“

Wie das Hamburger Magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 21. November 2003) berichtet, werde der Umsatz des drittgrößten deutschen Medienkonzerns zwar zum zweiten Mal in Folge sinken, von 2,24 auf etwa 2,1 Milliarden Euro. Doch der Gewinn steige auf geschätzte 150 (Vorjahr: 70) Millionen Euro. Zu verdanken seien die relativ guten Zahlen vor allem dem Auslandsgeschäft (u. a. Macmillan Group), das inzwischen 52 Prozent zum Gesamtumsatz beiträgt. Noch im Jahr 2001 hatte das Stuttgarter Verlagshaus hohe Verluste geschrieben.

Auch die Verlagsgruppe Handelsblatt (u. a. „Wirtschaftswoche“, „Handelsblatt“, „DM Euro“), Düsseldorf, meldet das manager magazin, werde einen Umsatzrückgang auf voraussichtlich 285 (Vorjahr: 294) Millionen Euro verbuchen. Die Verlagsspitze rechne jedoch auch hier mit einem leichten Gewinn.

Gewinne schrieben auch sämtliche Regionalzeitungen Holtzbrincks (u. a. „Saarbrücker Zeitung“, „Südkurier“, „Trierischer Volksfreund“); die deutschen Buchverlage (u. a. S. Fischer, Rowohlt, Kiepenheuer & Witsch) schließlich können ihren Umsatz 2003 trotz eines deutlichen Rückgangs der Neuerscheinungen um etwa zwölf Prozent auf rund 220 Millionen Euro steigern.

Autor: Klaus Boldt
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