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HVB forciert Umbau

Löwenanteil der Einsparungen soll auf das Geschäftsfeld Deutschland entfallen

Die HypoVereinsbank (HVB) will ihre Kosten durch das Anfang November angekündigte Sparprogramm um mindestens 300 Millionen Euro drücken. Der Löwenanteil der Einsparungen soll auf das ertragsschwache Geschäftsfeld Deutschland entfallen, das bereits kräftige Einschnitte hinter sich hat. Das berichtet manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 19. November 2004). Bei dem bis Ende 2006 laufenden neuen Kostenprojekt lässt sich das zweitgrößte deutsche Geldhaus von McKinsey beraten. Wie viele Stellen wegfallen werden, steht noch nicht fest. Kenner des Hauses glauben aber, dass mehr als 2000 Arbeitsplätze gefährdet sein könnten.

Details will Konzernchef Dieter Rampl Anfang nächsten Jahres bekannt geben. Vorher möchte er noch die Führung des Deutschland-Ressorts verstärken. Die seit langem erwartete Berufung der Ex-Citibankerin Christine Licci in den Konzernvorstand gilt nach internen Querelen inzwischen als sehr wahrscheinlich. Der Aufsichtsrat, so heißt es in der HVB, werde sich am 29. November mit der Personalie befassen.

Autor: Georg Jakobs
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