manager magazin

IBM testet neue Europa-Struktur in Deutschland

Die deutsche Landesgesellschaft dient als Pilotprojekt für die Neuorganisation
von IBM. Wie das manager magazin in seiner jüngsten Ausgabe
(Erscheinungstermin: 26. August 2005) berichtet, testet der weltgrößte
Computerkonzern in Deutschland den Erfolg seiner im Juli in Kraft getretenen
neuen Europa-Struktur. Der Umbau verleiht den Landesgesellschaften wieder mehr
Verantwortung. Durch schnellere Entscheidungen und größere Kundennähe sollen
Wachstum und Profitabilität gesteigert werden. Zudem wird hier zu Lande ein
neues Management-Instrument getestet.

Der so genannte Deal-Hub, so das manager magazin, soll den Vertrieb über die
Grenzen der Geschäftsbereiche Hardware, Software, Service und Beratung hinweg
unterstützen. Das 170 Mitarbeiter starke Team, dem noch einmal so viele
Experten aus den Bereichen zur Seite stehen, soll die bereichsübergreifende
Kooperation fördern, Konditionen zwischen den Sparten aushandeln und die
Genehmigungsvorgänge beschleunigen. So sollen die IBM-Verkäufer ihren Kunden
mehr integrierte Lösungen andienen können, die deutlich bessere Gewinnmargen
erzielen als Einzelprodukte.

Eine Verbesserung des IBM-Geschäfts in Deutschland tut not. Erst unlängst
tadelte Deutschland-Chef Johann Weihen seine Mannschaft in einer internen Mail,
sie habe die aus der Zentrale vorgegebenen Ziele verfehlt. Die Führung des
US-Konzerns bemängelt in Deutschland vor allem Mängel bei der Abwicklung von
Service-Deals sowie zu hohe Kosten.

Autorin: Eva Müller
Telefon: 089/47077654

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Kommunikation
Eva Wienke

Telefon: 040/3007-2320
E-Mail: Eva_Wienke@manager-magazin.de

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