SPIEGEL GESCHICHTE

"Inka, Maya, Azteken ‒ Die geheimnisvollen Königreiche"

Neue Ausgabe 2/2014 ab dem 1. April im Handel

Gold und Menschenopfer, gewaltige Ruinen und merkwürdige Schriftzeichen: Das alles gehört zum Bild der untergegangenen Königreiche, die in diesem Heft vorgestellt werden. Wer in die Welt der Inka, Maya und Azteken eintaucht, kann aber noch viel mehr entdecken. Die Hochkulturen, die einst weite Teile Mittel- und Südamerikas beherrschten, waren ebenso erfindungsreich wie die Völker auf den anderen Erdteilen. Sie errichteten riesige Staaten mit effizienter Verwaltung und einem weit ausgreifenden Straßennetz; sie züchteten hochwertige Nahrungsmittel wie Mais, Kartoffeln und Tomaten; sie kannten den Lauf der Planeten und rechneten früher mit der Null als die Mathematiker in Indien und Arabien. Welche Reichtümer verlorengingen, als die spanischen Eroberer vor 500 Jahren beutegierig und todbringend über den Kontinent zogen, das lässt sich nach Lektüre dieser Ausgabe von SPIEGEL GESCHICHTE erahnen.

Noch viel zu entdecken gibt es sogar für Kenner wie Nikolai Grube, einen Altamerikanisten von Weltrang. Ausführlich erläutert Grube, dass es durch neue Funde in seinem Forschungsgebiet immer wieder zu überraschenden Wendungen kommt. Eine umfangreiche Ausgrabung leitet der Bonner Wissenschaftler seit einigen Jahren im mexikanischen Uxul, wo vor 1300 Jahren eine Maya-Metropole stand. Selbst die legendäre Inka-Festung Machu Picchu birgt noch Rätsel. Zu welchem Zweck das pittoreske Felsennest errichtet wurde, ob es ein religiöses Zentrum war oder den Herrschern aus der Hauptstadt Cuzco einfach nur als Sommersitz diente, ist weiterhin Stoff für Spekulationen. Dabei ist das Weltwunder seit einigen Jahren erheblich gefährdet: Die negativen Nebenwirkungen des Tourismus hat Südamerika-Korrespondent Jens Glüsing dort beobachtet.

Einem kulturell-kulinarischen Thema war Reporter Takis Würger auf der Spur: Im mittelamerikanischen Kleinstaat Belize besuchte er Maya-Nachkommen, die nach alter indianischer Sitte Kakao anbauen und zubereiten. Einst war "Kakaw", so das Maya-Wort, ein Genussmittel für den Adel. Von heutiger Schokolade unterscheidet es sich aber deutlich, wie Würger herausfand.

SPIEGEL GESCHICHTE "Inka, Maya, Azteken ‒ Die geheimnisvollen Königreiche" erscheint am 1. April zum Preis von 7,80 Euro und ist mit den iPad-, Android- und Web-Apps auch als digitale Ausgabe erhältlich.

Hamburg, 31. März 2014

SPIEGEL-Verlag
Kommunikation
Stefanie Jockers
Telefon: 040 3007-3036
E-Mail: stefanie_jockers@spiegel.de

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