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iPhone-Monopol für T-Mobile vor dem Aus

Künftig sollen neben T-Mobile auch andere Telekommunikationsunternehmen das neue Apple-iPhone 3GS vertreiben dürfen, berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe.

Künftig sollen neben T-Mobile auch andere Telekommunikationsunternehmen das
neue Apple-iPhone 3GS vertreiben dürfen, berichtet das manager magazin in
seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 26. Juni). Grund sei nach
Informationen von Brancheninsidern, dass Ende des Jahres 2009 die exklusive
Vertragsbeziehung zwischen der Telekom und Apple auslaufe. Dann könnte das
Apple-Handy auch bei der Konkurrenz von T-Mobile zu haben sein. Eine Folge für
die Kunden: Die Preise werden voraussichtlich sinken.

O2 handelt derzeit seine Partnerschaft mit Apple in Großbritannien neu aus und
will bei der Gelegenheit auch in den deutschen Markt eindringen. „O2 hat Grund,
zuversichtlich zu sein, diesmal in Deutschland auch zum Zug zu kommen, wenn das
iPhone im November frei wird“, heißt es dazu aus dem Umfeld der Telefónica-
Tochter O2. Bei der Telekom selbst traute man sich keine Aussagen zu, die bis
ins nächste Jahr reichen. „Die Partnerschaft mit Apple ist langfristig. Daran
ändert sich bis Ende 2009 nichts“, sagte ein Telekom-Sprecher.

Seit dem Verkaufsstart des iPhones in Deutschland im November 2007 vertreibt
die Telekom-Mobilfunksparte T-Mobile das Multimedia-Handy in Deutschland
exklusiv. Die Kunden sind dabei an Zwei-Jahres-Verträge mit T-Mobile gebunden.
Ähnliche Vereinbarungen hatte Apple mit den Betreibern AT&T in den USA, O2 in
Großbritannien und Orange in Frankreich getroffen. Nun laufen diese exklusiven
Partnerschaften offenbar weltweit aus.

Autorin: Astrid Maier
Telefon: 0 40/30 80 05-97

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Kommunikation
Ute Miszewski

Telefon: 040/3007-2178
E-Mail: Ute_Miszewski@manager-magazin.de

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