DER SPIEGEL

Israels Botschafter Stein: Kenia-Anschlag gegen zivilisierte Welt gerichtet

"Nach uns als Juden kommen immer auch die Amerikaner, die Briten und andere Staaten als Terror-Ziel in Frage" / Forderungen nach Sanktionen gegen Staaten, die Terror unterstützen, namentlich Syrien und Iran
Berlin, 29. November 2002
Der israelische Botschafter in Deutschland, Schimon Stein, glaubt, dass sich Terroranschläge nicht nur auf israelische Ziele beschränken werden. "Mit uns fängt es immer an", sagte Stein am Freitag in einem Interview mit SPIEGEL ONLINE. "Doch nach uns als Juden kommen immer auch sofort die Amerikaner, die Briten, aber auch alle anderen Staaten als Ziel des Terrors in Frage."

Seiner Meinung nach richten sich Anschläge wie der auf das Hotel "Paradise" in Kenia oder der versuchte Abschuss eines israelischen Flugzeugs nicht nur gegen sein Land, sondern gegen die ganze zivilisierte Welt. Er hält es für falsch, den Grund für diese Anschläge in dem Konflikt zwischen Palästinensern und Israel zu suchen.

Stein fordert den Westen zu mehr Entschlossenheit im Anti-Terror-Kampf auf. Dazu zählt er auch Sanktionen gegen Staaten, die den Terror unterstützen. Konkret nannte Stein Iran und Syrien. "Jegliche Eingeständnisse werden von den Terroristen als Zeichen der Schwäche mit tödlicher Präzision erkannt und ausgenutzt", so Stein gegenüber SPIEGEL ONLINE.

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