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Jahrgangschampagner 1996: Teuer ist nicht immer gut

Testsieger „Rich Reserve“ von Veuve Clicquot / „1996 Dom Pérignon“ enttäuschte

Teure Jahrgangschampagner sind oftmals ihr Geld nicht wert. Wie das manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 19. November 2004) berichtet, entsprechen manche Schaumweine des hochgelobten Jahrgangs 1996 nicht den Erwartungen.

Im Auftrag des Hamburger Wirtschaftsmagazins hatten elf ausgewiesene Kenner, unter ihnen der renommierte englische Weinkritiker Stuart Pigott, in einem Blindtest 26 Jahrgangschampagner einer Geschmacksprüfung unterzogen. Unangefochten auf Platz eins der Champagner-Rangliste landete „Rich Reserve“ von Veuve Clicquot. Auch noch drei weiteren Schaumweinen aus Frankreich bescheinigten die Prüfer herausragende Qualität.

Bei anderen jedoch vermissten die Juroren vor allem Rasse und Eleganz. Besonders herb enttäuschte der „1996 Dom Pérignon“, die Jahrgangs-Cuvée des weltberühmten Champagnerhauses Moët & Chandon. Die Kritiker attestierten dem 110 Euro teuren Champagner vor allem „Belanglosigkeit“ – und verwiesen ihn auf einen beschämenden 18. Platz.

Autor: Hanno Pittner
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