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Jan Kvarnström wird Chef der Dresdner Bad Bank

Der Schwede soll das faule Kreditgeschäft der Dresdner Bank abwickeln

- Zumindest personell ist die Münchener Allianz bei der Sanierung ihrer angeschlagenen Tochtergesellschaft Dresdner Bank einen Schritt weiter. Jan Kvarnström, wird nach Informationen von manager-magazin.de Chef der sogenannten "Institutional Restructuring Unit", einer rechtlich selbständigen Einheit ("Bad Bank"), in der das marode Kreditgeschäft des Frankfurter Geldhauses abgewickelt werden soll. Mit der Gründung der so genannten Bad Bank will die Allianz die verlustreichen Kreditengagements ihrer Tochter sanieren. Allein in den vergangenen beiden Jahren musste die Dresdner Bank rund fünf Milliarden Euro ihrer Forderungen in der Bilanz wertberichtigen.

Der 54 Jahre alte Kvarnström, verheiratet, Vater von drei Kindern und Ende der 60er Jahre ein Student in Uppsala, ist derzeit Senior Adviser und Investing Chairman der Private-Equity Firmen 3 i und Bridley Capital Partners. Erfahrung im Abwickeln von faulen Krediten sammelte Kvarnström Mitte der 90er Jahre im Management der Securum AB. In dem Unternehmen hatte die Nordbanken, das zweitgrößte Geldhaus Schwedens, ihr notleidendes Kreditgeschäft (Volumen: sechs Milliarden US Dollar) abgewickelt.

Das Kreditvolumen, das Kvarnström bei der Dresdner Bank abwickeln soll, beträgt bis zu 30 Milliarden Euro. Dazu gehören alle nichtstrategischen Kredite und die Problemkredite. Der Aufsichtsrat der Dresdner Bank muss in seiner Sitzung am 28. November der Personalie noch zustimmen. Kvarnström soll voraussichtlich später auch in den Vorstand der Dresdner Bank berufen werden.

Der vollständige Text ist abrufbar unter www.manager-magazin.de

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