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K+S gewinnt Wettbewerb um den besten Geschäftsbericht

Technologiekonzern MTU Sieger im M-Dax / Die Marktforschungsfirma GfK gewinnt im S-Dax / Solarworld liegt im Tec-Dax vorn

Der Düngemittel- und Salzkonzern K+S AG ist Sieger im Wettbewerb „Die besten
Geschäftsberichte“, den das manager magazin bereits zum 16. Mail ausgerichtet
hat. Damit hat nach 2008 und 2009 erneut ein Unternehmen aus dem Deutschen
Aktienindex (Dax) den Wettbewerb gewonnen, in dem die Geschäftsberichte der
wichtigsten deutschen Börsenfirmen bewertet werden. Ausgezeichnet wurde der
Report von K+S vor allem für die herausragende Darstellung des
Geschäftsverlaufs, sowie die exzellente Aufbereitung der Ertrags- und
Vermögenslage. Im Rahmen der Preisverleihung am 1. September an der Universität
Münster nahm Vorstandschef Norbert Steiner (55) die Auszeichnung entgegen.

Den zweiten Platz im Gesamtranking erreichte das Technologieunternehmen MTU aus
dem M-Dax, das auch den Gesamtsieger bei den Mid-Cap-Unternehmen stellt. Rang
drei in der Gesamtwertung ging wieder an einen Wert aus dem Dax: die Deutsche
Post AG.

Im Tec-Dax sicherte sich die Solarworld AG den Spitzenplatz. Sieger im S-Dax
wurde das Marktforschungsunternehmen GfK SE.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die durchschnittliche Gesamtbewertung leicht
zurückgegangen. Der Qualitätsverlust resultiert vor allem aus den gestiegenen
Anforderungen an die Quartalsberichte sowie den Anhang des Geschäftsberichts.
Vor allem bei der Segmentberichterstattung und der Kapitalflussrechnung zeigten
die Unternehmen Schwächen.

Das manager magazin analysierte die Geschäftsberichte der wichtigsten
börsennotierten Aktiengesellschaften in Deutschland. Rund 160 Reports aus dem
Dax, M-Dax, S-Dax und dem Tec-Dax wurden geprüft. Der
manager-magazin-Wettbewerb ist der umfassendste Vergleich in Deutschland und
einer der größten weltweit.

Die Geschäftsberichte werden in den Kategorien Inhalt, Gestaltung und Sprache
bewertet. Die wissenschaftliche Leitung lag, wie auch in den Vorjahren, bei
Professor Jörg Baetge von der Universität Münster. Die Gestaltung prüfte
Gisela Grosse, Professorin für Corporate Design an der Fachhochschule
Münster, die sprachliche Qualität untersuchte Professor Rudi Keller vom
Germanistischen Seminar der Universität Düsseldorf.

Die vier besten Berichte aus jedem Index wurden zusätzlich von einer Jury aus
erfahrenen Kapitalmarktexperten auf ihre Prägnanz, Glaubwürdigkeit und
Berichtseffizienz hin geprüft. Mitglieder der manager-magazin-Jury waren in
diesem Jahr Arno Balzer (manager magazin), Klaus Rainer Kirchhoff (Kirchhoff
Consult), Christian Strenger (DWS), Xaver Zimmerer (Interfinanz) und die
Kapitalmarktexpertin Elisabeth Weisenhorn.

Autor: Dietmar Palan
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