Harvard Business Manager

Karriere: Schneller befördert werden

Viele Manager kennen das Dilemma: Einerseits sollen sie Teamplayer sein, andererseits aus der Masse hervorstechen. Eine Studie zeigt einen Weg aus diesem Widerspruch

Die Zunahme der Teamarbeit stellt Manager häufig vor ein Dilemma. Befördert wird, wer als besonders erfolgreich aus dem Kollegenkreis hervorsticht. Erfolgreich ist allerdings nur, wer sich gut in sein Team eingegliedert hat und keine Sonderrolle beansprucht. In der neuen Ausgabe des Harvard Business Managers, die am 21. Juli erscheint, werden die Ergebnisse einer Studie präsentiert, die sich mit diesem Widerspruch beschäftigt. Ein Autorenteam untersuchte die Beförderungen innerhalb von Projektteams in der Videospielbranche mit dem Ziel, die optimale Strategie für einen schnellen Aufstieg zu ermitteln.

Drei Strategien wurden identifiziert. Spezialisten, die sich auf ein Gebiet fokussieren, wurden schneller befördert als Generalisten. Auch die Auswahl der Projekte hatte großen Einfluss. So wurden Manager schnell befördert, wenn sie zu Beginn ihrer Karriere in erfolgreichen Vorhaben mit erfahrenen und spezialisierten Kollegen Erfahrungen sammelten, um später Projekte mit weniger routinierten Kollegen auszusuchen, bei denen sie sich selbst positiv herausheben konnten. Außerdem hatten diejenigen Manager bessere Karrierechancen, die sehr wandlungsfähig waren und sich den spezifischen Voraussetzungen der angestrebten Managementebene besonders gut anpassen konnten.

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