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Lidl: Der Discounter leidet unter Managerschwund

Lidl-Aufsichtsratschef Klaus Gehrig räumt Personalprobleme ein /
Deutschland-Geschäftsführer für Personal und Soziales berufen

Der nach Aldi zweitgrößte deutsche Discounter Lidl hat Schwierigkeiten bei der
Rekrutierung von Nachwuchsmanagern. Das berichtet das manager magazin in seiner
neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 26. Januar 2007). „Wir müssen die
Mitarbeiter länger an uns binden“, sagte Aufsichtsratschef Klaus Gehrig.

Da es für Lidl immer schwieriger wird, geeignetes Managementpersonal unter
Universitätsabsolventen zu finden, will der Konzern die Karrierechancen für
Nicht-Akademiker verbessern. Lidl setzt bei der Rekrutierung künftig auf Real-
und auch auf Hauptschüler. Diesen sollen größere Karrierechancen im Unternehmen
geboten werden, die über den Posten des Filialleiters hinaus bis in die
Managementränge reichen.

Gleichzeitig hat Lidl Deutschland erstmals einen Geschäftsführer ernannt, der
für die Bereiche Personal und Soziales verantwortlich ist. Seit Anfang des
Jahres ist Jürgen Kisseberth für diesen Bereich zuständig.

Autoren: Wolfgang Hirn, Christian Rickens, Jörn Sucher
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