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Machtkampf bei Escada

Beim deutschen Modekonzern Escada tobt ein Machtkampf. Der russische
Großaktionär Rustam Axjenenko, der über seine Investmentgesellschaft Finartis
rund ein Viertel der Aktien der Escada AG besitzt, wirft dem Vorstand unter
Führung von Frank Rheinboldt vor, keine Strategie zu haben. Das berichtet das
manager magazin in seiner März-Ausgabe (Erscheinungstermin: 23. Februar 2007).

Axjenenko untermauerte seine Vorwürfe mit einer – in seinem Auftrag erstellten
Studie der Unternehmensberatung Bain. Darin werfen die Berater dem
Escada-Management zum Beispiel vor, kein einheitliches Ladenkonzept zu haben,
einen viel zu niedrigen Umsatzanteil bei Accessoires. Außerdem sei es falsch,
an den niedrigpreisigen Marken der Primera-Gruppe (Apriori, Cavita, Laurèl und
Biba) festzuhalten. Das Management weist die Vorwürfe zurück. Man habe die
Probleme erkannt und arbeite an deren Lösung.

Autor: Wolfgang Hirn
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